Unabhängige und überparteiliche Zeitung
für den Stadtteil Marzahn-NordWest

Meinungen unserer Leserinnen und Leser zur Befragung in der NORDWEST 42

NORDWEST (am) - In der vorigen Ausgabe unserer Stadtteilzeitung hatten wir an dieser Stelle unsere Leserinnen und Leser gebeten, ihre Meinungen zur NORDWEST anhand eines Fragebogens mitzuteilen. Uns erreichte ein ansehnlicher Rücklauf. Zusammen mit den im Frühsommer von den Studenten Ronny Studzinski, Gregor Lehmphul und Björn Bensch (Humboldt-Universität, Fachbereich Ethnologie) erarbeiteten Fragebögen liegen uns nun insgesamt über 100 Meinungen vor. Wir haben sie wie folgt zusammengefasst:

1. Die große Mehrheit unserer Leserinnen und Leser ist mit der Aufmachung und den Inhalten der Stadtteilzeitung zufrieden. In der studentischen Auswertung wurde ein Durchschnitt von 2,6 bei Anwendung der Schulnoten 1 bis 6 erreicht. Die Mehrheit ist auch überzeugt, dass die NORDWEST besser als die Anzeigenblätter informiert.

2. Die in der Zeitung publizierten Themen treffen nach Überzeugung der Leserinnen und Leser den Nerv unseres Stadtteils. Die Sprache der Texte wird insgesamt als verständlich bezeichnet. Einige Leser fordern mehr Zahlen und Fakten. Vermisst werden folgende Themen: Sport im Kiez, Freizeitangebote wie Radtouren oder Wandergruppen, Rätsel oder Sudoku sowie kompakte Artikel über die Perspektiven von Marzahn-NordWest.

3. Die aktivste Gruppe unserer Leserinnen und Leser ist die Altersgruppe 50+. Von ihnen kam der größte Teil der beantworteten Fragebögen. Auch bei der studentischen Untersuchung kannten die älteren Mitbewohner die Stadtteilzeitung besser als die jüngeren. Die älteren Leser könnten sich auch ein Engagement für die Zeitung vorstellen. Hier sollten also Partizipationsmöglichkeiten angeboten werden.

4. Die Mehrheit unserer Leserinnen und Leser kennt die NORDWEST seit längerem. Die erste Ausgabe erschien zu Weihnachten 2001. Da die Zeitung ab 2003 monatlich in einer höheren Auflage (10.000 Exemplare) erschien, hat sie seitdem ihren Bekanntheitsgrad ausgebaut und stabilisiert. Durch geeignete Maßnahmen im Vertrieb konnte die Zeitung im wesentlichen zuverlässig in die Haushalte zugestellt werden. Die Redaktion erhält den Rat, öfter in der Öffentlichkeit präsent zu sein.

5. Ab Februar 2007 erscheint die Stadtteilzeitung im 6. Jahr. Ihre Finanzierung ist durch eine positive Entscheidung des Quartiersrates dann bis Ende 2007 gesichert. Die Redaktion will weitere Neuerungen durchsetzen. Dazu werden eine bessere Einbindung der örtlichen Wirtschaft in die Berichterstattung sowie geeignete Maßnahmen der Leser-Blatt-Bindung gehören. Lassen Sie sich überraschen!