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Rechtsextreme Schläger verurteilt

NORDWEST (am) - Der brutale Überfall auf einen SPD-Bezirksverordneten von Marzahn-Hellersdorf ist am 8. Januar geahndet worden. Student Felix F. hatte am späten Abend des 8. September gemeinsam mit einem Freund Plakate seiner Partei zur Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus angebracht, als er von zwei augenscheinlich rechts orientierten jungen Männern angepöbelt wurde. Wenig später lag er am Boden und wurde mit etlichen Tritten an Kopf und Oberkörper schwer verletzt. Die Täter fragten Felix unter anderem, ob er Jude sei. Der junge Kommunalpolitiker musste mehrere Tage im Unfallkrankenhaus gepflegt werden. Psychisch leidet er noch heute unter dem Ereignis. Verstärkt werde dies durch die ständige Präsenz der NPD in der Bezirksverordnetenversammlung. Ein Berliner Gericht verurteilte die beiden Schläger zu jeweils zwei Jahren Haft mit Bewährung sowie zu einer Geldstrafe von 1000 Euro.