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für den Stadtteil Marzahn-NordWest
Auch Hunde müssen mal müssen, aber das hat Grenzen. Die sind dort erreicht, wo Hundekot zu einer Belastung für die Menschen wird. „Fehltritte" können recht unangenehm sein - vor allem, wenn der Tritt in ein Hundehäuflein erfolgt. So bieten die Hinterlassenschaften der Vierbeiner, wenn sie Gehwege, Parkanlagen oder Spielplätze verunreinigen, immer wieder Anlass für Ärger. Wer kennt das nicht? Was viele nicht wissen: Hundekot ist eine Infektionsquelle. So sind zum Beispiel bis zu zwanzig Prozent der Tiere - junge sogar wesentlich mehr - von Spulwürmern befallen. Prinzipiell sollen Hunde auf Gehwegen, in Anlagen, auf Liegewiesen, Kinderspielplätzen und ähnlichen, von Menschen besuchten Orten, nicht ihr großes „Geschäft" verrichten. Wenn doch, sind diese Hinterlassenschaften zu beseitigen. Jedes „Frauchen" und jedes „Herrchen" sollte mithelfen, dass ihr oder sein Hund die Umwelt nicht belastet und gesundheitlich gefährdet. Die Stadtverordnung von Berlin verlangt von jedem Hundehalter, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner zu beseitigen. Zuwiderhandlung wird mit 35 Euro Ordnungsgeld geahndet. Auch wir in Marzahn-NordWest möchten saubere Gehwege, Grünanlagen und Spielplätze haben. Wie kann man nun erreichen, dass Hunde trotzdem überall gern gesehen werden? Der Bewohnerbeirat Marzahn-NordWest hat deshalb mit Fördermitteln des Programms „Soziale Stadt" und der EU das Projekt „picobello" entwickelt. Mit Beginn der warmen Jahreszeit werden 20 Beutelspender im Stadtteil installiert. Die blauen Kästen mit dem Stadtteillogo werden an frequentierten Stellen gut sichtbar aufgehängt. Wir rufen alle Bewohnerinnen und Bewohner auf: Helfen Sie mit, damit unser Stadtteil sauberer wird und bleibt. Unterstützen Sie uns bei der Realisierung dieses Projektes, sprechen Sie mit Ihren Nachbarn und anderen Hundehaltern.
Rolf Palisch, Mitglied des BBR und Projektleiter
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