Unabhängige und überparteiliche Zeitung
für den Stadtteil Marzahn-NordWest
Ob man früh zur Arbeit geht oder von der Nachtschicht kommt, ob man im Laufe des Tages im Stadtteil etwas zu erledigen hat: Es sind meist angenehme, aber manchmal auch weniger schöne Eindrücke, die man bekommt, wenn man in Marzahn-NordWest seiner Wege geht. Die Vermieter preisen zu Recht die Wohnungen mit dem Slogan „Wohnen im Grünen" an. Gerade jetzt bei diesem Wetter fallen die gepflegten Grünfl ächen, die Sauberkeit und allerdings auch manche Schmuddelecke besonders auf. Ja, man kann sich wohl fühlen in unserem Kiez. Wer sind diese Menschen, die dazu beitragen? Nun, wir begegnen ihnen fast jeden Tag, den Mitarbeitern, die die Grünflächen gestalten. Oder nehmen wir die Hausmeister und Handwerker der Berlin-Brandenburgischen Wohnungsbaugenossenschaft (BBWBG), welche in ihren roten Monteursanzügen, fleißig wie die Bienen, ihre Arbeit zu unser aller Zufriedenheit verrichten. „Ja, aber die Leute werden doch dafür bezahlt", entgegnet man mir. Bloß, Arbeit kann bekanntlich gut oder weniger gut gemacht werden. Und da sind die unermüdlichen Helfer, die liebevoll die Vorgärten pflegen. Stellvertretend für alle Anderen sei hier Herr Vollmar genannt. Den von ihm gestalteten Vorgarten kann man an der Märkischen Allee 370 (s. Foto) bewundern. Diese Mühen werden leider teilweise zunichte gemacht, z.B. durch „Abkürzungen" quer durch gepflegte Grünflächen oder es werden leere Flaschen und Essenreste da hinein geworfen. Sind es die drei Sekunden Zeitgewinn wert, eine Grünfläche zu verschandeln? In unserem Kiez kann man sich heimisch fühlen, dazu tragen nicht nur die gepflegten Grünfl ächen bei, anderes vielleicht mehr, aber sie sind es wert, erwähnt zu werden.
Tschüss, Bernd Lange