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25 000. Besucher im JOBGATE

Erstaunte Gesichter am 23. Januar im JOBGATE - Blumen für Besucher? Ja, wenn es der 25.000 ist! Elke Kappis, Fachbereichsleiterin von der ABU und Bürochef Gerhard Klinzmann gratulierten Viktor Dikarew. Dem 45-Jährigen ist das etwas peinlich, schließlich ist er nur hier, um nachzufragen, ob ein Jobangebot vorliegt. Seit der gelernte Traktorist, Schlosser und Gabelstaplerfahrer 2005 seine Stelle als Hausmeister in einer Kita verlor, sucht er Rat und Unterstützung beim JOBGATE. „Meine Chefin hat sich zwar noch für mich eingesetzt", erzählt der gebürtige Kasache in gutem Deutsch, „aber es ging leider nicht". Seit dem hatte er mal einen Ein-Euro-Job, mal arbeitete er nach einem Lehrgang für kurze Zeit als Altenpfl eger, „aber das war nichts für mich", sagt er, „ich bin ein Handwerker." Trotzdem gibt er die Hoffnung nicht auf, obwohl er auf seine Bewerbungen oft nicht einmal eine Antwort bekommt. Er fühle sich im JOBGATE sehr gut beraten. Auch wenn er mal Probleme habe mit dem Ausfüllen von Papieren werde ihm geholfen. Seine Hoffnungen auf einen Job sind nicht ganz unbegründet. 2006 wurden zwanzig Prozent der Besucher in Arbeit oder Ausbildung vermittelt. Das JOBGATE ist Montag bis Freitag von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, Tel.: 93490075.

ReF