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Toben in der Regenbogentonne

QM-Projekte vorgestellt

„Guck mal, was ich mache". Schon hängen zwei schwarze Zöpfe in der Luft. „Und ich auch" und zwei kleine Beinchen wirbeln herum. Die Kinder der Kita „Jahresuhr" muss man nicht lange bitten, in den Psycho-Motorik-Raum zu gehen. Das Wort können sie zwar noch nicht aussprechen, aber sie wissen, dort kann man herrlich toben, sich in einer Regenbogentonne rollen, mit großen, bunten Stoffbausteinen eine Burg bauen oder sich kopfüber an den Kletterdschungel hängen. Spielerisch lernen die Kleinen, ihren Körper zu beherrschen und ihre Bewegungen zu koordinieren, aber auch Ängste abzubauen und Selbstvertrauen zu gewinnen. Eine Mitarbeiterin qualifiziert sich dafür gerade zur Facherzieherin für Psychomotorik. Das Projekt baut auf einem anderen zur Förderung von Bewegung auf. Mit den vom Quartiersrat bewilligten Mitteln wurden verschiedene Sport- und Spielgeräte angeschafft, aber auch Tücher und Schaumstoffbälle. Damit beschäftigen sich die Ein- bis Sechsjährigen zwischen 45 Minuten und einer Stunde und zeigen eine erstaunliche Fantasie. Da wird die Regentonne zum Haus und drei Bausteine flugs zu einem Thron umgebaut. Und dann traut sich auch ein kleiner Angsthase, einen Hopser zu machen. „Guck mal, was ich schon kann".

ReF