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für den Stadtteil Marzahn-NordWest
NordWest (am) - Zu einem anregenden soziologisch-ethnografischen Disput kam es am 26. Februar im Berliner Tschechow-Theater, als die Pariser Doktorandin Cécile Cuny erste wissenschaftliche Ergebnisse ihrer mehrjährigen Forschungen in Marzahn-NordWest vorstellte. Die Diskussion verblieb eher noch im methodologischen Bereich, denn die Doktorandin trug ihre Vorstellungen zur Strukturierung der Arbeit vor. Fest stand aber ihre Meinung, dass eine Beteiligung von 5 % der Bürgerschaft bereits als Repräsentanz gilt - in allen Berliner QM-Gebieten wird keine höhere Beteiligung erzielt. Für unseren Stadtteil wären das immerhin 1100 Bewohner. Aber, so Cécile Cuny, die Kieze ähneln sich sehr stark in der Umsetzung des bürgerschaftlichen Engagements. Cécile sieht für sich Arbeit für mehrere Jahre. Sie hat ein riesiges Archiv aus Interviews, Feldbüchern, Protokollen und Fotos angelegt. Sie ist immer wieder verwundert, was sie da für einen Fundus an Fakten und Überraschungen zusammen getragen hat. Gerne kommt sie zur nächsten Diskussion wieder.