Unabhängige und überparteiliche Zeitung
für den Stadtteil Marzahn-NordWest

Besuch des Puppentheatermuseums

Im Hinterhaus einer großen belebten Straße in Neukölln leben Pinocchio und Co. Eine Puppenspielerin führte uns bei einem Besuch am 6. Februar die verschiedenen Puppen vor: Marionetten in mehreren Größen, Stabpuppen und Handpuppen. Meistens wird zum Puppenbau das Lindenholz verwendet; es ist gut zu verarbeiten und widerstandsfähig. Pinocchio macht kleine Sportübungen mit den Besuchern, das lockert die etwas aufgeregte Atmosphäre, alle fühlen sich zu Hause. Dann ein Märchen der Gebrüder Grimm: Der Teufel mit den drei goldenen Haaren. Beeindruckt und konzentriert sind alle dabei und hängen der Puppenspielerin an den Lippen. Am Ende werden auch einige Dinge der Geschichte abgefragt, kein Problem, die Kinder haben auf alles die richtige Antwort parat. Zum Abschluss bekamen wir noch eine Darbietung eines Papiertheaters. Es ist ein kleiner Kasten, eine Guckkastenbühne mit Rahmen, genähtem roten Vorhang und verschiedenen Kulissen, die je nach Szene gewechselt werden, wie z. B. Schlossinnenräume und Parks. Eines ist am Ende klar: Hier können Kinder wirklich was erleben. Und noch eins: alle wollen wiederkommen.

Die Kinder vom Blockhaus „Rabenhorst"