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Dem Vergabebeirat des Aktionsfonds lagen zu seiner ersten Zusammenkunft in diesem Jahr zwei Anträge vor. Der 1. FC Marzahn 94 wollte eine finanzielle Unterstützung für das Projekt "Kauf von Trainingsanzügen für den Verein" und hatte das bereits im November beantragt, jedoch nicht genügend begründet. Nun steuern die Fußballer, die meisten von ihnen mit Migrationshintergrund, einen Eigenanteil von 5 Euro bei, der größere Anteil wird aus dem Aktionsfonds bezahlt. Der Verein „Kiek in" hatte einen neuen Antrag gestellt für das Projekt „Fasching unter dem Motto: Bei uns ist der Teufel los und noch viel mehr". Er wurde mit leicht gekürzter Summe bestätigt. Mit der Bewilligung dieser Projekte wurden die Mittel für 2006 komplett ausgegeben. Im Anschluss an die Projektberatung wurde die Aktionsfondsjury über die neuen Bestimmungen des folgenden Quartiersfonds 1 informiert. Der neue Fonds startet voraussichtlich Ende April. Es stehen erneut 15.000 Euro zur Verfügung für kleinteilige Maßnahmen und Projekte bis 1000 Euro. In dem Beitrag des Bewohnerbeirats in der Februarausgabe schrieb Frau Oelsner: „Sehr negativ kam die Forderung des Senats... an, nur zwei Mitglieder des Bewohnerbeirates in diesem Gremium arbeiten zu lassen und fünf neue Bewohner aufzunehmen". Das wiederum erstaunte Anett Dubsky von der Quartiers-Agentur, die den Aktionsfonds moderiert. „Die Angaben sind so nicht korrekt", widerspricht sie. Fakt ist: die neu zu wählende Aktionsfondsjury besteht wie bisher aus sieben stimmberechtigten Mitgliedern. Von diesen sieben sollten - nicht müssen - zwischen drei und fünf Jurymitglieder gewählt werden, die nicht unmittelbar als Mitglied im Bewohnerbeirat tätig sind. Ziel ist es, so wie der Bewohnerbeirat stets selbst fordert, neue Bewohner aus dem Stadtteil für eine aktive Mitarbeit in verschiedenen Gremien zu gewinnen. Der Bewohnerbeirat wird voraussichtlich zwei bis vier Jurymitglieder stellen. Außerdem, stellte sie fest, wurde und wird die Arbeit der bisherigen Mitglieder sehr gewürdigt. Von Seiten der Senatsverwaltung und von der Quartiers-Agentur gab es bisher stets sowohl schriftlich als auch mündlich Anerkennung der verantwortungsvollen Arbeit, des weiteren eine Weihnachtsfeier und nicht zu vergessen die Anerkennung von den Bewohnern dieses Stadtteils.
ReF