Unabhängige und überparteiliche Zeitung
für den Stadtteil Marzahn-NordWest
Am 26. Februar traf sich der BBR im Tschechow-Theater. Es gab einen guten Anlass, uns in diesen Raum einzufinden. Cécile Cuny, Doktorandin aus Paris, gab uns und den Gästen des BBR einen kleinen Über- und Einblick in ihre Arbeit, die sie nun schon das vierte Jahr in Marzahn-NordWest festhält. Sie interessiert sich vor allem für die Arbeit von Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil. Über viele Großsiedlungen in den verschiedensten Ländern hat sie etwas in der Literatur gefunden, aber nicht über Marzahn, den Stadtteil, der ein Großprojekt der DDR war. Das machte sie neugierig, denn eine Zeitlang lebte sie im französischen Viertel in Berlin-Reinickendorf und erlebte auch da den Fall der Mauer. Und jetzt durften wir teilhaben an einer unheimlichen Fleißarbeit von Cécile, die auch viel Sympathie für uns und unser Dasein rüberbrachte. In den nächsten zwölf Monaten wird daraus eine 500 Seiten umfassende Doktorarbeit entstehen, die sicher auch hier viele Interessenten findet. Über „Spiegelfäden" (QM-Gebiete Soldiner Kiez, Helmholtzplatz) werden die Besonderheiten von Marzahn herausgearbeitet - wie z.B. die völlig andere Bevölkerungsmischung. Die Anwesenden erhielten auf ihre gestellten Fragen Antwort und dankten C.C. für ihre umfassende Arbeit. Wir wünschen ihr vor allem in den nächsten Monaten eine stressfreie Schwangerschaft, eine erfolgreiche Geburt ihres ersten Kindes und viel Freude an diesem. Der BBR legte fest, die Mieterschutzinitiative beim Kampf gegen den Totalabriss von Sechsgeschossern im Wohngebiet zu unterstützen. Dazu wird eine Presseerklärung veröffentlicht und mit betroffenen Mietern gesprochen. Die nächste BBR-Sitzung findet am 27. März, 18.00 Uhr im Hochhauscafé, Wittenberger Straße 85, statt.
Petra Oelsner,
Sprecherin des BBR
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