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für den Stadtteil Marzahn-NordWest

Mit "Matrjoschka" auf Reisen

Exotische Reisen nach Russland für die Liebhaber von Jagd und Fischfang an einen See oder den Fluss Tobol, Flugtickets Berlin-Moskau und zurück für nicht mehr als 130 bis 180 Euro oder die bei Frauen sehr beliebten "Kosmetikreisen für Schönheit und Gesundheit" mit dem Besuch der entsprechenden kosmetischen und therapeutischen Einrichtungen von Nizza, Kiew oder St. Petersburg - all das wird im Fellermarkt in der Repräsentanz des Reise-Klubs "Matrjoschka" angeboten, die zu Beginn dieses Jahres eröffnet wurde. Hier wird Jungvermählten bei der Organisation der Hochzeitsreise geholfen, aber auch jenen, die Lust auf eine Shopping-Tour nach China, Dubai oder in die Türkei haben. In Vorbereitung sind Reisen für Gläubige zu den für sie heiligen Stätten und gemeinsame Reisen mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau bis Wladiwostok... Interessant für die Bewohner unseres Stadtteils können nach den Worten der Leiterin von „Matrjoschka" Olga Hille, einer Fachfrau mit zehnjähriger Berufserfahrung im deutschen Tourismusbusiness, Familienreisen sein, zum Beispiel nach Las Palmas (Spanien), wo sie ihren Urlaub in sauberen und gemütlichen kleinen Häusern direkt am Meer verbringen können. Oder auch die Studienreisen für Schüler und die speziell für Migranten erarbeiteten Reisen durch jene Städte Deutschlands, die von besonderem kulturhistorischem Wert sind. Die Erfahrung zeigt, dass sie eine Stütze im Prozess der Integration bieten. Die Mitarbeiter des Klubs sind gern bereit, allen Interessenten, Projekten und Vereinen des Bezirkes jegliche Unterstützung in organisatorischen Fragen zukommen zu lassen und sie zu beraten. Wichtigster Bestandteil der Arbeit ist jedoch nach wie vor der Klub der Reiselustigen, der sich in erster Linie dadurch von den üblichen Reisebüros unterscheidet, dass er bestrebt ist, jene zusammen zu bringen, die einer gemeinsamen „brennenden Leidenschaft", dem Tourismus, frönen - seien es nun Migranten oder einheimische Deutsche. Ihnen soll eine reale Möglichkeit gegeben werden, ihre Freizeit gemeinsam zu verbringen, Eindrücke von Reisen auszutauschen, ihre Amateurfi lme zu zeigen, und zusammen die attraktivsten Roten künftiger gemeinsamer Reisen zu ersinnen. Unter Berücksichtigung der einzelnen Altersgruppen werden dann Interessengemeinschaften gebildet. So ist es kein Zufall, dass die überwiegende Mehrheit der Angebote von „Matrjoschka" auf die Ideen und Initiativen der Klubmitglieder selbst zurückgehen. Auch in dieser Hinsicht kann nach Meinung von Olga Hille die Teilnahme an der Klubarbeit für die Bewohner des Stadtteils zweifellos von allgemeinem Nutzen sein. A.V.