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Die Atragon – Triologie

Fantasy aus Marzahn-NordWest

Rainer Stecher (Foto) ist Romanautor, 51 Jahre alt und lebt seit 1987 in Marzahn-NordWest. Er erlernte das Schreiben autodidaktisch. Auf Drängen seiner Kinder, für die er Gutenachtgeschichten erfand, begann er vor etwa drei Jahren zu schreiben, nur so für sich. Als das erste Manuskript einer Fantasygeschichte fertig war, überredete sein Vater ihn, sie zu veröffentlichen. Inzwischen hat er zwei Bände vollendet. Das erste Buch einer Trilogie heißt „Die Flamme von Atragon", das zweite „Die Rückkehr von Atragon", der dritte Teil ist noch in Arbeit und wird den Titel „Das Konzil von Atragon" tragen. Weiterhin sind zwei Kinderbücher in Arbeit, welche demnächst erscheinen sollen und von einer Marzahner Malerin illustriert worden sind. Auch ein kleines Büchlein mit epischen Versen wird noch erscheinen. Danach will er sich an einen Krimi wagen.

Warum schreiben Sie ausgerechnet Fantasyromane?
Man kann in der Fantasy viele Prozesse einfacher erklären. In der Realität kann man zum Beispiel nicht fliegen, nicht zaubern oder sich unsichtbar machen. Aber die Gegensätze wie Liebe/Leid, Leben/Tod, Licht/Dunkelheit gibt es auch in der Realität und daraus wird dann der Bezug gewonnen. Es gibt einen roten Faden, der sich durch das gesamte Buch zieht, eine Behauptung und die gilt es zu beweisen. Im Fall der Trilogie ist es die Behauptung „Die Ordnung des Lebens erwächst aus dem Gleichgewicht der Gegensätze." Bewiesen wird diese Prämisse am Ende des zweiten Buches. Das Gute siegt über das Böse - das Gleichgewicht ist wieder hergestellt - vorläufig jedenfalls.

Welche Schriftsteller sind Ihre Vorbilder?
Wolfgang Hohlbein und Frank Schätzing schreiben unwahrscheinlich gut, sie schreiben aber auch schon über sehr viele Jahre hinweg und haben sehr viel Erfahrungen sammeln können, sie sind meine Vorbilder.

Es gibt schon sehr viele erfolgreiche Fantasyromane auf dem Markt, haben Sie damit gerechnet. dass Ihre Trilogie Erfolg haben würde?
Nein, mit diesem Erfolg habe ich nicht gerechnet. Erst lief es auch sehr schleppend, erst nach einem Verlagswechsel setzte der Erfolg ein.

Der Schritt vom Fantasyroman zum Kinderbuch ist doch recht groß, oder?
Ja, das ist er. Bei den Fantasyromanen kann man komplizierte Formulierungen benutzen und in seinen Beschreibungen ausschweifen, damit beim Leser ein Bild entsteht. Bei einem Kinderbuch muss man eine unkomplizierte Sprache benutzen, seine Worte auf eine kindliche Vorstellung reduzieren. Aber man muss alles einmal ausprobieren, seine Fähigkeiten ausloten.

Seit 1987 wohnen Sie in Marzahn-NordWest, was gefällt Ihnen an diesem Stadtteil und welcher ist Ihr Lieblingsort?
Marzahn-NordWest ist ein schönes Fleckchen Erde geworden, das Umfeld ist wohnlicher und farbenprächtiger, es ist ein bequemes Wohnen und vor allem ist hier nicht so viel Stress und Hektik wie in der Innenstadt und das eignet sich gut zum Schreiben. Mein Lieblingsort ist der Wuhletalpark, dort gehe ich gerne spazieren.

Welches ist Ihr Lebensmotto?
Hör niemals auf zu kämpfen! Wer mehr über Rainer Stecher und seine Werke erfahren möchte, kann im Internet unter www.atragon-online.de.vu noch mehr
Informationen und Leseproben abrufen. Wer Kritiken lesen möchte, findet diese bei Amazon, Weltbild oder Bertelsmann.

Interview und Foto:
Jacqueline Hannusch