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Stadtumbau, Wuhlerenaturierung, Hochzeitspark ...

Umweltstadtrat Norbert Lüdtke bilanziert nach 111 Tagen

NORDWEST (am) . Stadtrat Norbert Lüdtke hat nicht um den heißen Brei geredet. Er positionierte sich klar zum Stadtumbau Ost: „Die Wortmeldung der Bürgerschaft zum Stadtumbau in Marzahn-Hellersdorf ist ein richtiges Anliegen. Für die Landes- und Bezirkspolitik sowie die Wohnungswirtschaft ist dies der Prüfstand, ob die eigenen Konzepte flexibel auf die realistischen Forderungen der Bewohnerinnen und Bewohner reagieren können." Denn nicht nur die Bewohner von Marzahn-NordWest, auch die im Cecilienviertel haben auf die erweiterten Abrisspläne der WBG Marzahn mit Protest reagiert. Nach Lage der Dinge wird das Jahr 2007 wieder ein Jahr des Ringens um die Durchführung des Stadtumbaus in unserem Bezirk. Neben diesem für unseren Stadtteil wichtigen Thema hatte der neue Stadtrat für Ökologische Stadtentwicklung weitere zehn Themen auf der Tagesordnung. Hier die für uns relevanten: Die massiven Eingriffe, die der Bau des Klärwerksableiters vor rund 30 Jahren mit sich brachte, werden nun zurückgebaut. Dazu war in den vergangenen Jahren mit den Aktivisten bzw. mit den Vereinen und Verbänden um den Naturschutz ein Konzept zur Renaturierung entwickelt worden. Die Arbeiten liegen im Zeitplan und werden durch die Bürgerinnen und Bürger begleitet. Die Landschaftswoche mit dem Thema: „Auf der Suche nach der Identität des Wuhletals", eine gemeinsame Veranstaltung der Akademie für Landschaftskultur und des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf im August, wird sich mit dem Landschaftsraum Wuhletal befassen Am 18. April wandert der Bezirksstadtrat gemeinsam mit Akteuren der AG Natur und Umwelt der Lokalen Agenda 21 durch das Wuhletal. NORDWEST wird darüber in der Mai-Ausgabe ausführlich informieren. Schließlich noch eine nette Meldung. Im Bereich des Quartiersmanagements Mehrower Allee soll ein „Hochzeitspark" entstehen. Im „Hochzeitspark" kann jedermann einen Baum anlässlich eines familiären Ereignisses wie Geburt, Hochzeit oder Taufe pflanzen und ihn dann wachsen sehen. Dieser Park soll für die Pflanzer einen hohen ideellen Wert haben und damit für alle Anwohner denkwürdig sein.