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Kita Rabennest ist ökologischer Lernort

Kinder lernen, umweltbewusst zu denken und zu handeln

NORDWEST (am) . Seit dem 2. März ist die Kita „Rabennest" in der Rabensteiner Straße „Ökologischer Lernort". Diese Auszeichnung, verbunden mit einer Prämie, vergaben die Bezirksstadträtin für Jugend und Familie Manuela Schmidt und der Bezirksstadtrat für Ökologische Stadtentwicklung Norbert Lüdtke an die mehr als 100 Kinder dieser Kita. Sie gewannen damit den Wettbewerb der Lokalen Agenda 21 unseres Bezirkes, mit dem die ökologische Profilierung von Kindertagesstätten angeregt werden soll. Alle Kindertagesstätten des Bezirkes Marzahn-Hellersdorf waren eingeladen, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Kita-Leiterin Maria Höber war zu Recht stolz auf "ihre" Kinder. „Die Vorfreude auf diesen Preis hat uns alle in Schwung gehalten. Kurz nach dem 20. Geburtstag der Kita erhalten wir ihn bereits zum zweiten Mal." Sie dankte den Eltern, die gemeinsam mit den Kindern Müll trennen und Zeitungen zu SERO bringen, mit deren Erlös sie auch die Arbeit der Kita unterstützen. Immer wieder gehen die Erzieherinnen mit den Kindern ins Wuhletal und erkennen dort Pflanzen und beobachten Tiere. Auch ein Vati unterstützt die Arbeit mit Filmaufnahmen. Im Namen des Trägers JAO e.V. verwies Geschäftsführer Herr Rühlemann auch auf die fleißige Arbeit des Hausmeisters, der „Küchenfeen" und der MAE-Kräfte, die sich alle sehr intensiv für einen „ökologischen Lernort" eingesetzt hätten. Anschließend spielten die Kinder das Märchen vom Hasen und dem Igel. Obwohl der Hase dabei tot umfiel, haben die Kinder schon oft welche im Wuhletal gesehen. Den Wunsch der Kinder, bald eine Regenabstellmaschine bauen zu wollen, konnte Ökologie-Stadtrat Lüdtke nicht teilen: „Für das Wuhletal ist wichtig, dass wir alles Wasser speichern - baut lieber einen Regenspeicher!" Nebenbei hob Frau Höber hervor, dass die Kita einen enormen Beitrag zur Integration der Kinder mit nicht deutscher Muttersprache leistet. Immerhin 40 % der Kinder gehören zu dieser Gruppe. „Wir beschäftigen uns intensiv mit diesen Kindern, die uns zunächst gar nicht verstehen. Schritt für Schritt beziehen wir sie in unseren Tagesablauf ein. Auch die Eltern informieren wir über unsere Arbeit in russisch und vietnamesisch."