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Auch in diesem Jahr hatte das Frauennetz Marzahn-Hellersdorf dazu aufgerufen, am Clara-Zetkin-Denkmal in Marzahn-Nord die Frauenrechtlerin und Sozialistin Clara Zetkin mit einer Rose zu ehren und so an den traditionsreichen Kampf der Frauen für ihre Rechte und Gleichberechtigung zu erinnern. Zu Beginn der Veranstaltung sprachen Katja Buch und Annemone Liewald als Vertreterinnen des Frauennetzes und des vor einigen Tagen erneut berufenen Frauenbeirates Marzahn-Hellersdorf. Sie würdigten die Geschichte des Internationalen Frauentages und riefen dazu auf, nicht nachzulassen im Kampf um die Gleichstellung der Frau und für eine nachhaltige Veränderung der Welt. Frauen vom Frauenzentrum Marie e.V. hatten zuvor informative Handzettel über den Kampf Clara Zetkins für diesen Tag verteilt. Diesmal waren mehr Frauen als in den vergangenen Jahren zum Denkmal gekommen. Das stimmt mich optimistisch für das nächste Jahr und für unsere gemeinsame Arbeit im Interesse der Frauen. Die Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle betonte, dass die Chancengleicheit für Frauen noch längst nicht hergestellt sei. Sie hat uns Frauen am Denkmal dazu aufgerufen, im nächsten Jahr eine gemeinsame Frauentagsveranstaltung aller Frauenprojekte und interessierter Frauen zu organisieren. Das sollten wir in dem täglichen Ringen um die Rechte der Frauen nicht aus den Augen verlieren.
Renate Goldhahn
Mitglied des Frauennetzes und des Frauenbeirates Marzahn-Hellersdorf