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Eine Diskussion in der Galerie „KLIN“

„KLIN - das ist der Keil des Vogelschwarms, ein Bild der Natur für Ästhetik und Dynamik, für einen Brückenschlag zwischen den Weiten Europas und seinen Kulturen", mit diesen Worten haben sich die Künstler, die aus Deutschland und Osteuropa kommen, der Gruppe „KLIN" im Katalog definiert, der zur Eröffnung der Ausstellung „Farbe der Zeit" (Galerie „KLIN" vom 26. Januar bis 7. März 2007) herausgegeben wurde. In diesem Zeitraum wurde die Galerie, die in Berlin einen immer größeren Bekanntheitsgrad erlangt, von vielen Gästen besucht, darunter auch bekannte deutsche Künstler, Freunde und langjährige Verehrer der „Klin-Künstler". Unter ihnen waren sogar amerikanische Künstler, die von dem neuen Projekt gehört hatten. Im Rahmen der Ausstellung „Farbe der Zeit" hielt die junge Kunstwissenschaftlerin Elena Rempel einen Vortrag zum Thema „Tendenzen der modernen Kunst", in dem sie auf das Schaffen eines der erfolgreichsten modernen deutschen Maler, Neo Rauch, einging. Dieser Künstler, der 1960 in Leipzig geboren wurde und dessen Werke seit 1993 intensiv ausgestellt werden, ist sozusagen blitzartig zu Ruhm und internationaler Anerkennung gekommen. Amerikanische Galeristen kaufen seine Bilder, ohne zu feilschen. Auf die Frage, wie man, ohne die eigene Originalität und das jedem innewohnende Talent zu verlieren, auf den Markt gelangen und auf ihm bestehen kann, versuchten die Teilnehmer der anschließenden Diskussion eine Antwort zu finden und stellten der Referentin viele Fragen. Übrigens ist Elena Rempel selbst eine junge diplomierte Spezialistin, Absolventin der Freien Universität Berlin, wo sie Kunstwissenschaft, Philosophie und Religionswissenschaft studiert hat. In Deutschland wohnt Elena seit 12 Jahren, damals kam sie aus der sibirischen Stadt Omsk. Mit ihren russlanddeutschen Wurzeln hängt auch ihre zukünftige Dissertation zusammen, die bisher nur geplant ist, doch „thematisch mit der Verflechtung der deutschen und der russischen Kunst zu haben wird", sagt Elena.
L. Fischer