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Überfälle in der Rosenbecker Straße

NORDWEST/Polizei Berlin . In der Nacht zum 21. April ereigneten sich in der Rosenbecker Straße zwei Überfälle. Dabei wurde ein 16-Jähriger in Marzahn durch einen Stich in den Oberkörper schwer verletzt worden. Nach einer Notoperation befand sich der Jugendliche nicht mehr in Lebensgefahr. Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei hatte der Angegriffene mit Bekannten in einem Hinterhof in der Rosenbecker Straße gefeiert und die Hofparty kurz nach 23.00 Uhr verlassen. Wenige Minuten später kam er mit einer Stichverletzung zurück und gab an, auf der Straße von Unbekannten nach Zigaretten gefragt worden zu sein. Er äußerte, dass er eine Herausgabe verweigert hätte und deswegen angegriffen worden sei. Die Bekannten alarmierten die Feuerwehr und brachten ihn in die Havemannstraße, wo der 16-Jährige das Bewusstsein verlor. Er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus, wo er sofort operiert wurde. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Fast zum selben Zeitpunkt wurden zwei Jugendliche von zwei Unbekannten angegriffen und leicht verletzt. Ein 16-Jähriger war gegen 23.10 Uhr in Begleitung einer 15-Jährigen in der Rosenbecker Straße unterwegs, als die Täter die beiden als „Punks" betitelten, ins Gesicht schlugen und dem 16-Jährigen eine Bierflasche auf den Kopf schlugen. Anschließend flüchteten die als „Rechte" beschriebenen Angreifer. Die alarmierten Polizisten suchten die Umgebung vergeblich nach den Tätern ab. Der 16-Jährige ließ seine Kopfplatzwunde ambulant in einem Krankenhaus behandeln, seine Begleiterin blieb unverletzt. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. NORDWEST wird über die Ermittlungsergebnisse
informieren.