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Einer der schönsten Radwege Berlins

Eröffnung der Radialroute 8 entlang der Wuhle

NORDWEST (am) . Wer an warmen Frühlingstagen durch Marzahn-Hellersdorf läuft, wird überall auf Radfahrer treffen. Das Radfahren ist in unserem Bezirk attraktiv geworden. Insbesondere die neu ausgebauten Wege im Wuhletal sind viel befahren. Genau vor diesem Hintergrund hat die Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer (SPD) unlängst einen neu gebauten Abschnitt zwischen Cecilienstraße und Feldberger Ring im Stadtteil Hellersdorf als Teil der Radialroute 8 übergeben. Die Radialroute 8, auch Hellersdorf-Route genannt, ist eine von 12 Routen, die vom Berliner Schlossplatz in die Außenbezirke führen. Die Senatorin betonte dann auch, dass Radfahren angesichts des bevorstehenden Klimawandels „kostengünstig, flächensparend, umweltfreundlich und gesund" sei. Der Berliner Senat wolle nun endlich einen Zahn zulegen und mehr in sichere Fahrradwege investieren. Insbesondere Fahrradstreifen auf den Fahrbahnen sollen die Radfahrer in den allgemeinen Verkehr besser einbinden. Christian Gräff, unser Wirtschaftsstadtrat (CDU), sieht das Fahrradnetz als Teil eines Wirtschaftsfaktors für unseren Bezirk. Er plädiert für eine Orientierung der Radwege nach Osten. Auch er unterstrich, dass im Radwegebau noch viel zu tun sei und versprach der Senatorin die Unterstützung bei der Kofinanzierung. Benno Koch schließlich, der Fahrradbeauftragte des Berliner Senats, kennt als Hellersdorfer die Probleme aus dem Effeff. Er möchte gerne die letzten Kilometer der Radialroute 8 durch den Hellersdorfer Graben führen. „Das ist ein sehr schöner Abschnitt, in dem bereits viel gefahren wird, aber kaum gute Wege vorhanden sind." Koch möchte überhaupt den Fahrradwegebau in Marzahn-Hellersdorf als Initialzündung für eine Beschleunigung des Fahrradverkehrs in der Hauptstadt betrachten. Bis 2010 schließlich sollen Fahrräder 15% des Individualverkehrs ausmachen. Als die Kinder endlich das Eröffnungsband durchschneiden und auf den Rädern die neue Strecke abfahren konnten (siehe Foto), löste sich die Spannung auf ihren Gesichtern. Endlich konnten sie wie die vielen Erwachsenen an diesem Morgen unbeschwert dabei sein.