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Antwort auf Leserfragen

In der NORDWEST 47 hatte unser Leser Peter Zosel Fragen zu Ordnung und Sauberkeit im Seelgrabenbereich gestellt. Wir veröffentlichen hier die abgestimmte Antwort der Stadträte Norbert Lüdtke und Christian Gräff.


Die angesprochenen Autoreifen liegen teilweise auf dem Gelände des Natur- und Umweltamtes und werden durch das Amt entsorgt. Teilweise liegen sie im Talraum der Neuen Wuhle. Das Gewässer befindet sich im Eigentum der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Mit der Senatsverwaltung wurde vereinbart, dass die Reifen im Zuge der Endberäumung nach den gegenwärtig noch laufenden Arbeiten an der Neuen Wuhle entsorgt werden. Leider werden immer wieder unsere Grünfl ächen als Abfalldeponien benutzt, was zu erheblichen Entsorgungskosten führt. Bezüglich des Abfallberges neben dem Lindenhügel stehe ich zu meiner Zusage. Dieser wird in diesem Jahr entfernt. Gegenwärtig wird eine Untersuchung hinsichtlich der Zusammensetzung veranlasst. Wenn das Ergebnis vorliegt, wird die Beräumung organisiert. Ein früherer Beginn der Arbeiten war nicht möglich, da im Bezirk bis April Haushaltssperre bestand. Eine übermäßige Gefahr für spielende Kinder kann hier jedoch nicht nachvollzogen werden. Ich möchte aber auch darauf hinweisen, dass Eltern gegenüber ihren Kindern eine Aufsichtspfl icht haben. Bezüglich der Grünschilder ist zu bemerken, dass im Rahmen eines Projektes des Quartiermanagements Marzahn-NordWest Kästen für Beutel zur Aufnahme des Hundekots in Grünanlagen und im öffentlichen Straßenland an vorhandene Schilder angebracht wurden. Die Standorte waren im Detail abgestimmt. Ein Versetzen der Schilder ist daher nicht angedacht. Der von Herrn Zosel angesprochene Poller wurde nicht herausgenommen, sondern gestohlen. Er wird in Kürze ersetzt. Ich muss an dieser Stelle leider darauf verweisen, dass dem Bezirksamt ein erheblicher Schaden durch Diebstähle entsteht, der zum Teil nicht mehr zu kompensieren ist. Ich möchte die Bürgerinnen und Bürger unseres Bezirkes dazu aufrufen, mit mehr Wachsamkeit und Zivilcourage dazu beizutragen, dass derartige Vorkommnisse zukünftig zurückgedrängt werden. Wir sind für jeden sachdienlichen Hinweis, der zur Ergreifung der Täter führt, dankbar. Ich möchte mich dafür bedanken, dass aufmerksame Bürgerinnen und Bürger ihre Beobachtungen und Bedenken meinem Fachamt mitteilen. Gleichzeitig bitte ich aber um Verständnis dafür, dass nicht alle diese mitgeteilten Sachverhalte sofort abgestellt werden können. Dafür reichen die Kraft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die finanziellen Mittel des Natur- und Grünflächenamtes leider nicht aus.

Norbert Lüdtke, Bezirksstadtrat für Ökologische Stadtentwicklung