Unabhängige und überparteiliche Zeitung
für den Stadtteil Marzahn-NordWest

Jilseponie Wyndon hat eine neue Ausstellung. Am 7. Juni lud der Frauentreff „HELLMA" an der Marzahner Promenade zur Vernissage ein. Bis zum 20. Juli ist hier eine kleine Auswahl ihrer Bilder (Acryl auf Holz) zu betrachten und käuflich zu erwerben. Frau Dr. Irmgard Gilbert, die Leiterin des Frauentreffs, stellte die junge Künstlerin vor: 34 Jahre jung, Mutter dreier Kinder, sehr engagiert in unserem Kiez Marzahn-NordWest. Es waren Freunde und Interessierte gekommen: unser DEGEWO-Vermieter und Kunstmäzen Herr Bahlo mit einer wunderschönen weißen Rose; der im Belziger Ring wohnende Schriftsteller Rainer Stecher, für dessen Kinderbuch „Spindelfink - wie ein Spatz fliegen lernt" Jil die Illustrationen gemalt hat; Marina Bikádi, die Chefi n des Kulturhochhauses in der Wittenberger Straße 85, wo man auch ständig Jils Bilder ansehen kann, unser umtriebiger Zeitungsredakteur Axel Matthies und viele andere. Ein Gitarrist begleitete zu den Bildern. Da ist natürlich STONEHENGE in Variationen, das Jil mit ihrem treuen Begleiter Basti gerade erst live erlebt hatte; der WINTERBAUM, der sich als SOMMERBAUM optimistisch spiegelt; ELEFANTEN; KATZEN in mystischer Umgebung. Mystisch wie ihr Künstlername Jilseponie Wyndon, den sie mit Einverständnis des amerkanischen Schriftstellers Robert A. Salvatore einem seiner Bücher entlehnen durfte, wie sie stolz berichtete. An ihren Bildern fallen die Farbübergänge, die starken Kontraste und die immer wiederkehrenden Rot-Töne auf. In einer ausliegenden Mappe sind wunderschöne Aquarelle, Pastell-, Bleistift-, Kohle- und Federzeichnungen von Jil zu bewundern. Man kann sie als Drucke oder Originale kaufen. Unter www.jilseponie-wyndon.de kann man in Ruhe zu Hause eine Reihe ihrer Bilder betrachten. Live in einer ihrer Galerien ist es noch schöner.
Marianne Fox, 12689 Berlin