Unabhängige und überparteiliche Zeitung
für den Stadtteil Marzahn-NordWest
NORDWEST (bl) . Im Jahre 1982 wurde die heutige BBWG als Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft des Berliner Handels gegründet. Die Entwicklung der Genossenschaft ist charakterisiert von zwei Phasen, wie sie von den gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen und den rechtlichen Grundlagen unterschiedlicher hätten nicht sein können. Die Anfangsjahre waren in besonderem Maße geprägt von genossenschaftlichem Miteinander und Solidarität, was bis heute weiter wirkt. Die BBWG besitzt drei Standorte. Es sind die Wohnanlagen Mehrower Bogen, Cecilienstraße und bei uns in Marzahn-NordWest die Märkischen Karrees. Insgesamt verfügt die BBWG über 3299 Wohnungen, wovon auf unseren Stadtteil 1542 WE entfallen. Aus Anlass des 25. Jahrestags traf sich NORDWEST mit Dr. Heinz Willumat, neben Jörg-Peter Schulz Vorstand der Genossenschaft, zu einem Pressegespräch. Mit Stolzverwies Dr. Willumat darauf, dass heute ein gutes Drittel der Bewohner Erstmieter sind. Als Gründe für die Zufriedenheit führte er an, dass es nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 sowohl gelungen ist, die Genossenschaft als wirtschaftliches Unternehmen zu etablieren, als auch die demokratische Mitwirkung der Mitglieder zu entwickeln. Als wesentlich bezeichnete er dabei die gute Zusammenarbeit zwischen Vorstand und den Mietervertretern. Ärgernisse zwischen Mietern und Mitarbeitern kommen vor, aber das freundliche und lösungsorientierte Miteinander sind das Markenzeichen. Weiter zu nennen ist die grundlegende Sanierung der Wohnanlagen. In den Märkischen Karrees wurde mit dem ersten Ring 2001 begonnen. Ihren Abschluss fand die Sanierung wie geplant Ende 2004. Unter anderem wurde durch Panoramaaufzüge, großzügige neue Loggien und die Grünfl ächengestaltung der Innenhöfe die Wohnqualität entscheidend verbessert. Dank des jahrelangen Wirkens des Bewohnerbeirats, der QuartiersAgentur bzw. des Quartiersrats, so betont Dr. Willumat ausdrücklich, befinden sich die Märkischen Karrees inmitten eines attraktiven Wohnumfeldes. Die Anlage ist eingebettet in ein gut funktionierendes Wohngebiet mit allen Einrichtungen der sozialen Infrastuktur. Na dann viel Erfolg bis zum nächsten Jubiläum!