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für den Stadtteil Marzahn-NordWest
Marina Bikádi und die Frauen von „TIK" (Tat im Kiez) boten ein gutes Mittagessen und eine vorzügliche Führung durch die Pensionen ihres Projektes, beantworteten Fragen und warteten geduldig alle Fotoaufnahmen ab. Mit etlicher Verspätung trafen dann alle bei AoA (Aussiedler orientieren Aussiedler) und Swetlana Hayduk zum Gespräch ein. Alle - das waren 14 französische Bewohner aus Lyon und ihre beiden Quartiersmanager, die Dolmetscher, Herr Panhoff, der hiesige Quartiersmanager, der Projektverantwortliche für den Austausch, Herr Gorgas und vier Bewohner des Stadtteiles. Für fünf Tage weilten die Gäste aus Frankreich in Berlin und waren von Marzahn genauso begeistert wie von Kreuzberg. Sehr interessiert an allem, was Partizipation der Bürger betraf, wurden viele Fragen gestellt, viele Fotos geschossen. Die Franzosen, in vielem lockerer, aber im Herangehen und den Problemlagen der Menschen ähnlich wie in Berlin, weilten das zweite Mal hier. Es gilt, im gemeinsamen Austausch über die Partner mehr zu erfahren, über das Bildungswesen (was in Frankreich besser funktioniert), über den Umbau der Städte (Rückbau und Abriss) bis hin zum Einmischen der Bewohner in die Gestaltung ihrer Lebenswelten und ihres Wohnumfeldes. Es ging um Integration von Menschen unterschiedlicher Nationen und Religionen. Das war für die Marzahner, die im Nachbarschaftshaus Centrum e.V. in Kreuzberg genauso freundlich erwartet wurden wie die Franzosen, eine sehr gute Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und vielleicht besuchen uns die Frauen dieses Kommunikationstreffs einmal. Auch der Spaß und das Kennen lernen der Stadt kamen nicht zu kurz - Stadtrundfahrt, Besuch des Reichstages und Stadtbummel standen auf dem Programm. Es war für alle eine sehr intensive Woche, die auf beiden Seiten ihre Spuren hinterlassen wird.
Petra Oelsner Sprecherin des BBR
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