Unabhängige und überparteiliche Zeitung
für den Stadtteil Marzahn-NordWest

Zur Jubiläumsausgabe NORDWEST 50 ein großes Dankeschön und einen herzlichen Glückwunsch an die „Macher" der Zeitung für Marzahn-Nord-West.
Der Stadtteil ist eines von insgesamt derzeit 33 Berliner Quartiersmanagementgebieten des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt". Es gehört in die erste Kategorie, weil es eines der größten in Berlin ist, sowohl hinsichtlich der Fläche, der Einwohnerzahl und der Fördergeldkontingente, die in diesem Rahmen seit 1999 dem Stadtteil zur Verfügung gestellt werden. Die Herausgabe der Zeitung NORDWEST ist eines von vielen Projekten, die aus diesem Programm mitfinanziert werden und ich denke, es gehört zu denen, die es besonders wert sind, gefördert zu werden. Kaum ein anderes Medium berichtet in dieser Vielfalt und Dichte über die diversen Aktivitäten von Bewohnerinnen und Bewohnern, der Vereine und Institutionen in diesem Teil am östlichen Rande der Stadt, der leider seit einigen Jahren aufgrund der gesellschaftlichen und ökonomischen Veränderungen in eine soziale Schieflage geraten ist. Mit der Herausgabe der Zeitung wird ein wesentliches Ziel des Programms erreicht, nämlich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu animieren, an einem lebendigen Stadtteilleben teilzuhaben, sich mit ihrem Wohnumfeld zu identifizieren; mit zu machen, sich für soziale und sonstige Belange zu engagieren und sich mit eigener Meinung einzubringen; Prozesse mit zu gestalten und Entscheidungen mit zu beeinflussen. Dass dies möglich ist, zeigt die Praxis, auch wenn nicht jedes Ziel erreicht werden kann und drängende Probleme akut sind. Die Verbindung der NORDWEST mit dem Informationsblatt NACHBARN der Spätaussiedler ist ein beachtenswerter Beitrag zur Integration dieser Bevölkerungsgruppe. Es finden gemeinsame Redaktionskonferenzen statt und ein Teil der Beiträge werden auf Russisch bzw. in Kyrillisch abgedruckt. Mit der Online-Version von NORDWEST und NACHBARN ist das Stadtteilgeschehen in Marzahn-NordWest weltweit abrufbar. Die Beteiligten, allen voran die Redaktionsgruppe unter dem Dach des Vereins Kiek in e.V. Berlin und unter der Leitung von Axel Matthies, leisten hier eine professionelle Arbeit und das Ergebnis hat über die Stadtteilgrenzen hinaus Beachtung gefunden. Dass bei vielen Lesern jede neue Ausgabe mit Spannung erwartet wird, ist dafür das beste Zeugnis. An dieser Stelle also ein herzliches Dankeschön und weiterhin viel Erfolg.
Detlef Repke
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
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