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Barbara Walter kommt fast jede Woche einmal ins Job Gate, um nach einer Arbeitsstelle zu suchen oder Bewerbungen zu schreiben. Doch an diesem 13. August wird sie mit Blumen empfangen. Sie ist die 30 000. Besucherin seit der Eröffnung vor fünf Jahren. Das Job Gate ist eines der wichtigsten Projekte des Quartiersmanagements in Marzahn-NordWest. Zusammen mit dem Jobcenter finanziert die Quartiers-Agentur Marzahn-NordWest dieses erfolgreiche Projekt aus Mitteln des Programms Soziale Stadt. Träger des Job Gate ist die ABU Akademie für Berufsförderung und Umschulung gGmbH. Im Vordergrund steht im Job Gate die Unterstützung bei der Suche nach Arbeits- und Ausbildungsplätzen durch die vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zum Teil zweisprachig in deutsch/russisch. Außerdem helfen sie bei der Berufsorientierung und Berufswegplanung sowie der Suche nach Praktikumsplätzen. Wichtig ist für sie das individuelle Beratungsgespräch in einer vertrauensvollen Atmosphäre und die Hilfe zur Selbsthilfe. Das weiß auch die 51-Jährige zu schätzen. Die gelernte Textilfacharbeiterin hat viele Jahre als Verkäuferin gearbeitet, lange Zeit auch in Bäckereien und Imbissverkaufsstellen. Da könnte sie auch wieder sofort anfangen, aber ohne Führerschein bleibt sie erfolglos. Doch sie gibt nicht auf und versucht es weiter. „Zwei bis drei Bewerbungen schicke ich jede Woche raus", sagt sie. Das Job Gate hat über die letzten fünf Jahre viele Kontakte zu den unterschiedlichsten Arbeitgebern aufgebaut und ein Netzwerk geknüpft, so dass durchschnittlich 22 Prozent der Arbeits- und Lehrstellen Suchenden vermittelt werden konnten. So fand der 15.000. Besucher nach langer Suche einen festen Arbeitsplatz und die 20.000. Besucherin eine Lehrstelle.
ReF
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