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„Der märchenhafte Schlagerstar Helene Fischer" - Beiträge mit dieser oder ähnlichen Überschriften sind in der deutschen Presse immer häufiger zu finden. Wenig bekannt ist allerdings, dass die junge Helene Fischer keine einheimische Deutsche ist. Sie kam gemeinsam mit ihren Eltern aus der sibirischen Stadt Krasnojarsk nach Deutschland. Die unbestreitbare Begabung des Mädchens und ihre wunderbare Stimme, gepaart mit fleißiger und mühevoller Arbeit im Musik- und Gesangsunterricht wurden die Bausteine ihres Erfolgs. Außerdem half ihr die umfassende Unterstützung ihrer Eltern, eine erfolgreiche Musikkarriere zu beginnen. Sie wird schon als „modernes Aschenputtel" bezeichnet, ist in Fernsehsendungen zu sehen und in beliebten Musiksendungen und Shows zu hören. Ein beredtes Zeugnis davon, dass Helene tatsächlich erfolgreich ist, legt die Liste Ihrer Auftritte ab. Im November gibt sie ein Konzert in Berlin, auf der berühmten Bühne des Friedrichstadtpalastes. Helene singt über das Leben, über die Liebe, also über das Wesentliche, darüber, was unser Leben mit Sinn erfüllt. Überall in Berlin, auch bei uns in Marzahn, lächelt uns von Plakaten das charmante Gesicht des „russlanddeutschen" musikalischen Aschenputtels an. Die Aussiedler sind stolz auf den Erfolg ihrer Landsmännin, ist das doch ein wunderbares Beispiel einer geglückten Integration in die neue Gesellschaft.
T. Frank