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Ein Kontrabass-Solo, "Denkräume" und vieles mehr...

Das Bild von Juri Slis "Pause 01"
Das Bild von Juri Slis "Pause 01"

Wie haben die Künstler der Galerie „KLIN" den Sommer verbracht? Eine Antwort auf diese Frage konnte man auf der Vernissage der neuen Kollektivausstellung unter dem Titel „Denkräume" finden, die am 10. August stattfand. Gemeinsam mit einheimischen Künstlern haben auch die Migranten versucht, ihre Sichtweise der Themen „Was ist eigentlich Kunst? Was ist die Rolle des modernen Künstlers, und wie sieht seine innere Welt aus?" darzulegen. In den so entstandenen Bildern, die in Aquarelltechnik, Acryl oder als Ölmalerei ausgeführt wurde, kommt unsere Zeit anschaulich zum Ausdruck: wie ironisch sie ist, wie Nerven aufreibend, gegenständlich und abstrakt zugleich. An der Ausstellung beteiligten sich Mary Grunwald, Andrej Buchner, Leontina Kulko, Andrej Stoppel, Lidia Fischer, Juri Slis, Vera Antipina, Irina Weisel und andere. Die Vernissage war wie immer laut und fröhlich. Die musikalische Untermalung des Abends durch den Kontrabassisten Jörg Bauer ist allen in Erinnerung geblieben. Viele hatten das erste Mal die Möglichkeit, ein so temperamentvoll dargebotenes Kontrabasssolo zu erleben. Die Ausstellung „Denkräume" läuft noch bis zum 12. September. Der „Nächste", der seine Werke in der Galerie „KLIN" ausstellen möchte, ist der deutsche Fotokünstler André Osbahr. Seine Vernissage findet am 14. September um 19.00 Uhr statt. Er wird den interessierten Besuchern eine Fotoserie unter dem Titel „Marzahn mit anderen Augen" vorstellen.

T. Frank