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Fit und gesund leben

Gesundheitsprojekttage für Kinder, Bäcker Feihl hilft

Auch korrektes Zähneputzen gehörte zum Gesundheitsparcours Foto: Bezirksamt
Auch korrektes Zähneputzen gehörte zum Gesundheitsparcours Foto: Bezirksamt

NORDWEST (am) . Kinder lernen am meisten und am effektivsten beim Spielen. Deshalb wurde ihnen bei den Projekttagen „Fit und gesund durch den Tag“ am 17. und 18. September im Hellersdorfer Spreecenter ein ganz langer Gesundheitsparcours angeboten, bei dem sie lernen konnten, wie man gesund bleibt. Dabei konnten sich die Kinder so unterschiedlichen Themen wie Bewegung, Ernährung, Zahngesundheit, Sexualität, Hygiene, Sucht oder Entspannung widmen. Den Parcours hatte die Plan- und Leitstelle Gesundheit und Soziales mit vielen Partnern aufgebaut. Die Bedeutung, die die Bezirkspolitik dieser Problematik widmet, wurde durch die Anwesenheit der Bürgermeisterin Dagmar Pohle und der Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (beide LINKE) unterstrichen. „Es ist ein wichtiges Ziel, bei Kindern bereits in jungen Jahren ein Bewusstsein für die eigene Gesundheit zu entwickeln, für das mit den Kindergesundheitstagen die geeignete Form gefunden wurde”, sagte die Senatorin. „Gesundheitsförderung und -prävention müssen im Kindesalter beginnen, brauchen das Vorbild der Eltern und die Unterstützung in Kitas und Schulen.” Der Bäcker Feihl (NORDWEST stellte ihn kürzlich vor) reagiert auf die Problemlage von mangelnder und fehlerhafter Ernährung im Kindesalter vor allem in sozial schwachen Familien. Gemeinsam mit den Kindergärten NordOst, dem Eigenbetrieb des Landes Berlin für kommunale Kitas in den Bezirken Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Pankow, beginnt in seiner Produktionsstätte Wolfener Straße ab September eine praktische Zusammenarbeit: Die Steppkes lernen, warum Roggenbrote gesund sind. Sie hören Geschichten über Ralf-Roggen, Wally-Weizen und Ruth-Sauerteig. An diese gut besuchten Projekttage schloss sich die Gesundheitskonferenz am 26. September im Werner-von-Siemens-Gymnasium an, die unter dem Motto stand „Ich sehe was, was du nicht siehst! Kindergesundheit geht uns alle an“. Unser Bezirk hat damit einen sehr intensiven Gesundheits-September organisiert.