Unabhängige und überparteiliche Zeitung
für den Stadtteil Marzahn-NordWest

Immer weniger Spätaussiedler wandern zu

Nach den offiziellen Angaben des Bundesverwaltungsamtes (BVA) sind von Januar bis Juli dieses Jahres aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion 3.358 Spätaussiedler nach Deutschland gekommen und haben hier ihren festen Wohnsitz genommen. Das ist der niedrigste Stand seit Beginn der 90er Jahre, als jährlich 100.000 und mehr Menschen nach Deutschland umzogen. Fachleute erklären diesen Rückgang mit der Verschärfung der Einreisebestimmungen, die sich in dem neuen Einwanderungsgesetz, das im Januar 2005 in Kraft getreten ist, sowie in den höheren Anforderungen an bei den Einreisewilligen vorhandene Sprachkenntnisse im Deutschen niederschlugen. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres machen die größte Gruppe der Spätaussiedler diejenigen aus, die aus der Russischen Föderation stammen (2.177 Personen), des Weiteren kamen 737 Menschen aus Kasachstan, 167 aus der Ukraine, 144 aus Kirgisistan, 60 aus Usbekistan und 18 aus der Republik Moldau.