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für den Stadtteil Marzahn-NordWest
War die Schließung des Bürgeramtes notwendig, was wird aus der Poliklinik, was muss getan werden, um die Brücke über die S-Bahngleise zu einer sauberen Angelegenheit werden zu lassen (ist ja immerhin ein Tor zu unserem Stadtteil), wie lässt sich die gefühlte Sicherheit verbessern und der Vandalismus verringern? Das und noch einige andere Probleme waren Gegenstand des Gesprächs zwischen den Vertreterinnen des Bewohnerbeirates (BBR) Frau Israel und Frau Oelsner sowie der Bezirksbürgermeisterin Frau Pohle und Bezirksstadtrat Herrn Gräff am 13. November 2007. Die Schließung des Bürgeramtes war aus ökonomischen Gründen notwendig, auch wenn sich viele Bewohner dagegen ausgesprochen hatten und die Unterschriftslisten überreicht wurden. Der Protest war jedoch wesentlich gedämpft und zu wenige Bürger gegen eine Schließung. Zur Poliklinik konnte wenig gesagt werden, da Frau Pohle, die gleichzeitig auch für Gesundheit und Soziales zuständig ist, im Moment noch recherchiert, wer nun beabsichtigt, die Poliklinik zu verlassen und in die Mehrower Allee zieht. Da sich der gegenwärtige Besitzer im Moment wenig für Verbesserungen und Investitionen einsetzt, ist noch kein Ergebnis in Aussicht. Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit auf der S-Bahnbrücke werden jetzt vom Bezirksamt in die Hand genommen, da bisherige Initiativen von Bewohnern, einschließlich BBR, nichts brachten. Versuche, mit der Deutschen Bahn ins Gespräch zu kommen, werden von dieser blockiert. Drei Orte werden von den Bewohnern als gefährlich eingestuft – der Barnimplatz, die S-Bahnbrücke und der Platz an der Wittenberger Straße. Dazu fand ein Gespräch mit der Polizeidirektion und dem Bezirksamt statt, um die Situation zu entschärfen. Der BBR schlägt Fußstreifen durch die Polizei vor. Das Allerwichtigste sind für die Bewohner des Stadtteiles aber Arbeitsplätze. Ohne Arbeit geht es einem Großteil schlecht und bringt kein Umdenken im Handeln und Mitarbeiten. Trotzdem so viele Millionen Euro bereits in den Stadtteil gefl ossen sind, hat sich die ökonomische Lage für Familien nicht entspannt. Eine Stadtteilkonferenz zur lokalen Ökonomie soll hier Ideen und Projekte entwickeln und wir hoffen, dass sich viele Bewohner daran beteiligen. Frau Pohle bedankte sich beim BBR für dessen Arbeit und hofft, dass es ihn weiter gibt und sie ist bereit, im neuen Jahr zu einer Sitzung des BBR zu kommen.
Petra Oelsner
Sprecherin BBR