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Quartiersrat

Klausurtagung

Hochkonzentriert während der Beratung im Berliner Tschechow-Theater. Fotos: ReF
Hochkonzentriert während der Beratung im Berliner Tschechow-Theater. Fotos: ReF

Ein volles Programm erwartete die Mitglieder des Quartiersrates zu ihrer Klausurtagung am 17. November. Als erstes wurde die Tagesordnung diskutiert und darüber abgestimmt. Detlef Grünberg legte seine Mitgliedschaft im Quartiersrat nieder, die anderen „Altmitglieder” erklärten, weiter zu machen. Anschließend stellten sich die Kandidatinnen und Kandidaten für den Quartiersrat vor und warum sie in diesem Gremium mitarbeiten wollen. Regina Wyberneit will Einfl uss nehmen auf die Entwicklung im Stadtteil, Jaqueline Thiel möchte sich für Schulbelange einsetzen, Jörg Strohschein liegt die Gestaltung des Wohnumfeldes am Herzen. Bernd Lange und Lothar Beck haben erste Erfahrungen in der Gremienarbeit in der Jury des QF1-Fonds gesammelt und wollen diese im Quartiersrat umsetzen. Alle Kandidaten wurden aufgenommen. In den vorangegangenen Sitzungen hatten die Quartiersratsmitglieder über ihre überarbeitete Geschäftsordnung diskutiert und Änderungsvorschläge eingebracht. Die neue Fassung wurde mit Ausnahme eines Paragraphen, der gesondert behandelt wird, beschlossen. Dann standen die Bewohner und Vertreter von Vereinen und Institutionen vor einem schwierigen Problem. Sie mussten über vier Anträge für den Quartiersfonds 3 abstimmen, der für zwei Jahre Sicherheit schafft. Die Antragssumme lag jedoch wesentlich höher als der zur Verfügung stehende Betrag. Nach langer und zum Teil kontroverser Diskussion einigten sie sich auf die Projekte Kulturhochhaus, Job Gate und „AoA – Aussiedler orientieren Aussiedler“. Der Circus Cabuwazi wird in die Jahresförderung überwiesen, ebenso ein Teil der Finanzierung für das Job Gate. Da 58 Projekte zur Beratung eingereicht wurden, verteilten die Quartiersratsmitglieder als erste Näherung Punkte für die nach ihrer Meinung wichtigsten Projekte in einer Prioritätenliste, um eine Reihenfolge für die Projektberatungen zu erhalten. ReF