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Vom 16. bis 18. November dieses Jahres fand im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin die 20. Internationale Messe für Sprachen und Kulturen, die EXPOLINGUA BERLIN, statt. Bei dieser Jubiläumsveranstaltung stellten 200 Firmen, Organisationen und Bildungseinrichtungen aus 32 Ländern anschaulich und eindrucksvoll vieles von dem vor, was auf die eine oder andere Weise mit der Sprachwissenschaft, dem Muttersprachenund Fremdsprachenerwerb, mit der Linguistik und den neuesten Methoden im Sprachunterricht zu tun hat. Einen wichtigen Platz im Veranstaltungsprogramm nahmen wissenschaftlich-praktische Seminare und Vorlesungen ein. Wie es schon Tradition ist, wurden im Vorfeld der Messe Gastländer festgelegt. In diesem Jahr waren das Australien und Neuseeland. Ehrengast der Messe aber war Russland und Russisch dementsprechend die Gastsprache. Diese Wahl ist kein Zufall, denn in der Hauptstadt lebt mit 250.000 Personen eine der zahlenmäßig stärksten Gruppen der russischsprachigen Bevölkerung in Deutschland. Genau deshalb war es schön, unter den Messebesuchern viele Migranten zu sehen, Spätaussiedler aus unserem Bezirk, insbesondere junge Leute aus Marzahn-Hellersdorf. Erst recht im Ausstellungsbereich Russlands, wo zahlreiche russische Hochschulen, Verlage, Kultur- und Bildungsgesellschaften und -einrichtungen vertreten waren, deren außerordentlich repräsentative Ausstellung den Ausklang für das „Jahr der russischen Sprache in Deutschland“ bildete. A.P.