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Premiere des Films „Heimat in der Fremde“

Der Regisseur Eugen Schlegel (links) und Sirjoga, einer der Filmhelden, nehmen die Glückwünsche der Zuschauer entgegen Foto: ReF
Der Regisseur Eugen Schlegel (links) und Sirjoga, einer der Filmhelden, nehmen die Glückwünsche der Zuschauer entgegen Foto: ReF

An einem Samstagabend, dem 24. November, versammelten sich Freunde des Dokumentarfi lms zur Premiere des Films „Heimat in der Fremde“ von Eugen Schlegel im Berliner Tschechow-Theater. Der junge Regisseur stammt aus Kasachstan, wohnt seit 1989 in Berlin und ist Absolvent der Filmhochschule Babelsberg. ... Ein junger Mann mit russischem Akzent fährt S-Bahn und sagt all das in die Kamera, was er über seine neue Heimat, seine ersten Eindrücke und darüber denkt, was für ihn ungewohnt war, welche Schwierigkeiten er hatte. Das Wort „Integration“ wird nicht erwähnt, doch es liegt ständig in der Luft. Der Film ist voller Emotionen, keiner der Helden spielt eine Rolle, sie sprechen über das, was ihnen auf dem Herzen liegt. ... Eine Aussiedlerfamilie erhält deutsche Pässe: Hier gibt es Stolz, völlige Verwirrung und die sehr treffend humorvoll zitierten berühmten Worte von Majakowski: „Da, lest, beneidet mich, seht, wer ich bin: Bürger ... eines neuen Landes.“ Der Film wurde von den Zuschauerinnen und Zuschauern sehr positiv aufgenommen, an die Vorstellung schloss sich eine Diskussion an. Es wurde der Wunsch geäußert, das Projekt möge fortgesetzt werden. Die Idee, einen solchen Film über die Schwierigkeiten der Integration bei jugendlichen Aussiedlern zu drehen, hatte die QuartiersAgentur Marzahn NordWest, finanziert wurde er aus Mitteln des Fonds Soziale Stadt. Durch den Abend führte die Mitarbeiterin der QuartiersAgentur Marzahn NordWest für Interkulturelle Vermittlung, Natalija Jäger. Die Gäste freuten sich ebenfalls sehr über das wunderbare Büffet, das Swetlana Hayduk (Vision e.V.) vorbereitet hatte. L. Fischer