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Rückgang rechter Straftaten

Marzahn-Hellersdorf nur mit 6% an erfassten rechtsextremistischen Straftaten beteiligt

NORDWEST/BA . Der Anfang Februar von Innensenator Eckhard Körting vorgestellte Bericht zur Entwicklung rechtsgerichteter Straftaten zeigt eine erfreuliche Entwicklung für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Als einziger kann er einen deutlichen Rückgang von rechtsextremistisch motivierten Straftaten nachweisen. Entfi elen von 1997 bis 2003 noch insgesamt 54 rechte Gewalttaten auf den Bezirk, so sind im Zeitraum von 2003 bis 2006 nur noch 18 entsprechende Straftaten zu verzeichnen. Damit entfallen auf Marzahn-Hellersdorf nur sechs Prozent aller in Berlin aufgetretenen rechtsextremistischen Straftaten. Der Bezirk ist über die in den Zahlen zum Ausdruck kommende Tendenz erfreut. „Jede rechtsextremistische Straftat ist eine zuviel, der Rückgang der Anzahl an Straftaten kann jedoch auf die Anstrengungen aller Akteure des Bezirks zurückgeführt werden“, so Stefan Komoß (SPD), stellvertretender Bezirksbürgermeister. Die Ursachen für den Rückgang sieht der Bezirk darin, dass eine Vielzahl von Einrichtungen, Einzelpersonen und Institutionen mit dem Bezirksamt gemeinsam an einer Präventionsstrategie arbeiten.