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Schön ist er nicht, der Barnimplatz und viele fühlen sich unwohl, wenn sie ihn abends überqueren. Deshalb regte das Outreach-Team Marzahn- Nord an, ein Beteiligungsverfahren zur Umgestaltung des Barnimplatzes zu eröffnen, in dem Ideen entwickelt werden sollen, um den Platz wieder zu beleben. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Besucherinnen und Besucher des Jugendklubs „Mehrweg“ und des Kulturhochhauses an der Wittenberger Straße 85 haben sich schon zur Mitarbeit bereit erklärt. Sie werden den Platz fotografi eren, Skizzen anfertigen, die Platznutzung beobachten und Bewohner nach Vorschlägen zur Gestaltung und Belebung des Platzes befragen. Möglich wäre auch, einen Gestaltungswettbewerb auszuschreiben. Im Mittelpunkt soll eine Ideensammlung für ein Gesamtkonzept stehen, das eine generationsübergreifende Nutzung des Platzes möglich macht. Ein Vorschlag ist, Outdoor- Fitnessgeräte für die Bewegung an der freien Luft aufzustellen. In Tokio und Istanbul, aber auch in anderen Stadtteilen von Marzahn-Hellersdorf werden Sportgeräte im Außenbereich von Jung und Alt gern genutzt. Wichtig wäre auch, die Aspekte Beleuchtung, Farbgestaltung, Sitz- und Erholungsmöglichkeiten sowie temporäre Platzbelebung durch Veranstaltungen zu diskutieren. Wichtige Kooperationspartner sind dabei Mitarbeiter des Bezirksamtes vom Natur- und Grünfl ächenamt, der Stadtplanung und dem Jugendamt, der QuartiersAgentur Marzahn- NordWest, des Quartiersrates, von Bildungs- und Freizeiteinrichtungen und natürlich die Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil. Deshalb wird der Quartiersrat Marzahn- NordWest sich in einer der nächsten Sitzungen mit dem Thema „Barnimplatz“ beschäftigen. Für die erste Phase des Umgestaltungsprozesses stellt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung dem Bezirk 15.000 Euro zur Verfügung. Wer jetzt schon mitmischen möchte, kommt am besten zu einer gemeinsamen Platzbegehung am 13. März ab 15.00 Uhr auf den Innenhof Wörlitzer/ Wittenberger Straße, um seine Ideen mitzuteilen. Dort wird an diesem Tag auch der Figurenpfad „Fridolins Freunde“ eingeweiht.
M. Bikádi
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