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Kunst statt Graffiti

NORDWEST/BA . Der Bezirksstadtrat für Schule, Sport und Finanzen Stefan Komoß (SPD) informierte jüngst über den Start des Projekts „Kunst contra Graffiti“. Dessen Ziel ist es, Schulen durch Patenschaften mit Firmen, die professionell Graffi tis beseitigen, schnell und kostenneutral zu helfen. Dabei handelt es sich um eine Aktion in Zusammenarbeit mit dem Mitglied des Abgeordnetenhauses der SPD-Fraktion Liane Ollech. Anstelle planlosen Geschmieres soll gesprühte Kunst Schulen verschönern und bei den Schülern Respekt garantieren. Unterstützung signalisierten bereits Fritz-Jürgen Aernecke, Geschäftsführer der Berlin-Brandenburgischen Gebäudemanagement und Service GmbH, Gerd Beckmann, Geschäftsführer der Becker & Beckmann GmbH und Harald Lange, Geschäftsführer der LANGE Dienstleistungs GmbH. Harald Lange unterstützt seit Jahren die Initiative „Boxen gegen Gewalt“ und sponserte vor zehn Jahren einen Wettbewerb für die Außengestaltung der Box- Turnhalle in der Dessauer Straße. Auf gute Erfahrungen verwies die Direktorin des Max- Reinhardt-Gymnasiums, (MRG) Helga Mudrack. Materiell unterstützt vom Schulverein und den Eltern schufen die Schülerinnen und Schüler kleine Kunstwerke. Die Kunstaktionen sollen bei der Fassadengestaltung des Leonhard-Bernstein-Gymnasiums, mit dem das MRG jetzt fusioniert, weiter geführt werden. In der Erwin- Strittmatter-Schule, erläuterte Schuldirektorin Elke Würsig, bringen die Schülerinnen und Schüler sich über ihre Schülerfi rmen und den Arbeitslehreunterricht in das Projekt mit ein. Alle Beteiligten sind sich einig, dass diese große Aufgabe nur von vielen Partnern gemeinsam geschultert werden kann. Interessenten melden sich bitte bei Peter Carow, Tel.: 902937466, der die Koordination übernommen hat.