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Ideen für den Barnimplatz gesucht

Erstes Treffen von Bewohnern und Akteuren mit dem Bezirksamt

Vororttermin auf dem Barnimplatz, dort, wo einst ein Brunnen plätscherte, ist nun Beton. Muss das so bleiben? Foto: ReF
Vororttermin auf dem Barnimplatz, dort, wo einst ein Brunnen plätscherte, ist nun Beton. Muss das so bleiben? Foto: ReF

Schön ist er ja nicht gerade, der Barnimplatz an der Kreuzung Havemannstraße/ Borkheider Straße: zugig, wenig einladend, kaum Sitzgelegenheiten, beschmierte Wände. Die meisten Passanten hasten schnell vorbei, nur die Jugendlichen treffen sich gerne dort zum Skaten oder einfach zum Abhängen. Zu den Stadtteilfesten ist er voller Leben, ansonsten eher menschenleer. Das soll sich nun ändern. Am 13. März trafen sich auf Initiative von „Outreach“ – Mobile Jugendarbeit Bewohner, Vertreter von Einrichtungen und vom Bezirksamt, um gemeinsam nach Möglichkeiten zu suchen, dem Platz wieder ein Gesicht zu geben. Erste Vorschläge gab es schon: eine Gruppe von Skatspielern hätte gerne einen großen Tisch mit Stühlen, um in den Sommermonaten draußen zu spielen. Die Gerätschaften sollten allerdings danach sicher weggeschlossen werden, wegen befürchteter Zerstörungen. Alena Gawron vom Berliner Tschechow-Theater hätte gerne Freilichtaufführungen, Konzerte oder Kinovorstellungen auf dem Platz. Kinder und Jugendliche wollen eine „Ecke zum Abhängen“ und neues Graffiti an den jetzt beschmierten Betonwänden. Ein anderer Vorschlag ist, ein überdimensionales Schachbrett auf den Boden aufzubringen. Das Treffen war ein Anfang, um sich einen Eindruck vom Platz zu verschaffen und erste Vorschläge zu prüfen. Es werden noch mehr praktikable Ideen gesucht, die sich mit wenig baulichem Aufwand umsetzen lassen. Sie werden bei Outreach, Rosenbecker Straße 25 (Briefkasten), gesammelt und dann auf ihre Machbarkeit geprüft.

ReF

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