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„Wir haben viele neue Kontakte geknüpft”

Marzahn-NordWestler beim Berliner Quartiersrätekongress

Wolfgang Vollmar, Torsten Preußing, Günter Beckert, Detlef Repke (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung) sowie Rolf Palisch im Gespräch mit anderen Kongressteilnehmern. (v.l.n.r.)
Wolfgang Vollmar, Torsten Preußing, Günter Beckert, Detlef Repke (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung) sowie Rolf Palisch im Gespräch mit anderen Kongressteilnehmern. (v.l.n.r.)

Am 8. März waren Vertreter von Quartiersräten aus den 33 Gebieten des Programms „Soziale Stadt“ ins Berliner Abgeordnetenhause eingeladen. In erster Linie haben sich die Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge- Reyer und der Präsident des Abgeordnetenhauses Walter Momper bei ihnen für ihre ehrenamtliche Arbeit in den Stadtteilen bedankt. Ebenso wichtig war aber auch der Erfahrungsaustausch der aktiven Bewohner über ihre Arbeit in den zum Teil sehr verschiedenen Quartieren. Auch aus Marzahn-Nord- West waren zwölf Mitglieder des Quartiersrates vertreten. Die Organisation wurde als nicht so gut eingeschätzt, dafür gab es aber viele interessante Gespräche und neue Kontakte. „Ich habe mit einer Kollegin aus dem Wrangelkiez gesprochen“, erzählte Rolf Palisch, „die wollen uns mal besuchen.“ Ulrike Schymanski war erstaunt, dass in manchen Stadtteilen zwanzig bis dreißig Bürger an den Beratungen der Quartiersräte teilnehmen. Wolfgang Vollmar griff das Thema auf: „Wir müssen eben mehr über unsere Arbeit berichten.“ Das tat er ausgiebig beim Kongress, nicht nur über den Quartiersrat, sondern auch über das Leben im Stadtteil. Er stellte fest, dass es immer noch zählebige Vorurteile über die „Platte“ gibt. Quartiersmanager Hans Panhoff hätte sich gerne mehr mit konkreten Themen beschäftigt, zum Beispiel: Wie kommt man von der Idee zum tragfähigen Projekt? Alle waren sich einig, das war ein erster Auftakt, es sollten weitere Veranstaltungen folgen. Alle Quartiersräte stehen vor dem Problem, in ihren Stadtteilen die Nachhaltigkeit von Projekten zu sichern und sich der Frage zu stellen: Was kommt nach dem Auslaufen des Förderprogramms, wie können wir die Bürger aktivieren und motivieren?

ReF