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für den Stadtteil Marzahn-NordWest

NORDWEST/degewo . Integration, Mehrgenerationenwohnen, seniorengerecht ..., die Begriffe sind bereits heute in aller Munde und gewinnen künftig an Bedeutung. Das trifft vor allem auf den Stadtteil Marzahn zu, denn wie in Großsiedlungen üblich, verläuft hier die demografi sche Entwicklung in Wellen. Rund 40 % der Mieter sind älter als 60 Jahre, die Gruppe der 45- bis 59-Jährigen umfasst 34 % der Bewohner. Vor dreißig Jahren betrug hier das Durchschnittsalter noch 24, heute ist es auf 41 Jahre hochgeschnellt. Die degewo/WBG Marzahn hat sich den daraus resultierenden Herausforderungen gestellt: Neue Wohnmodelle und ein neuer Betreuungsservice sind nur zwei Antworten darauf. Mit dem Wohnprojekt in der Köthener Straße 4 bereichert das Unternehmen sein Angebot um eine weitere Facette. Das sechsgeschossige Wohnhaus in Marzahn- West wurde für 700 000 Euro komplett umgebaut. Vielfältige Grundrisse wurden entwickelt und Wohnbereiche an den Bedarf verschiedener Zielgruppen angepasst. Ob Rollstuhlfahrer oder Familie, hier fi ndet jeder seine Wohnung. Man kann als Wohngemeinschaft einziehen oder auch als Single eine schöne und preiswerte Zweizimmerwohnung mieten. Die Kaltmiete je Quadratmeter beträgt 4,80 bis 5,00 Euro. Matthias Bahlo, der Leiter des Kundenzentrums Marzahn, erinnerte daran, dass das Mittelganghaus in der Köthener Straße vor zwei Jahren fast zur Hälfte leer stand. In den Entscheidungsprozess um eine alternative Nutzung wurde auch Marzahn-Hellersdorfs Behindertenbeauftragter Uwe Hoppe einbezogen. Alle Raumübergänge inklusive die Loggien sind schwellenfrei. In ihrer Rede zur Eröffnung des Wohnprojektes betonte Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke), dass für sie der Ansatz, Alte und Junge, Kranke und Gesunde in einem Haus zusammen zu bringen, ein absolut zukunftsfähiger sei. Sie wünschte dem Projekt gute Erfahrungen.