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Theaterprojekt „Mobbing in der Schule”

Schüler der Selma-Lagerlöf-Grundschule verarbeiteten ihre persönlichen Erfahrungen

Ärgern und Hänseln bis die Tränen kommen. Foto: ReF
Ärgern und Hänseln bis die Tränen kommen. Foto: ReF

Hänseln, auslachen, schlagen – bereits Grundschüler machen Erfahrungen damit, was heute als Mobbing bezeichnet wird. Schülerinnen und Schüler einer 5. Klasse der Selma-Lagerlöf- Schule haben sich in einem Theaterprojekt vom 5. bis 9. Mai 2008 mit dem brisanten Thema auseinander gesetzt und in Spielszenen ihren Mitschülern vorgeführt. „Eigentlich wollten wir nur eine Gruppe Freiwilliger nehmen“, sagt Projektleiterin Alena Gawron: „aber dann haben sich alle 21 Schüler gemeldet.“ Alle sind mit Mobbing schon in Berührung gekommen, als Mobber oder als Gemobbte. Deshalb wurden viele Rollen gegensätzlich besetzt, die Mobber mussten diesmal die Opfer spielen. Zusammen mit Regisseur Sven Zankl, der schon „Hinter die Linie zurück“ inszenierte, haben die Kinder die Spielszenen entwickelt und vorgespielt und mussten sich dann der Kritik der anderen stellen. Das war ebenso lehrreich wie die Erfahrung, mal selber am Boden zu liegen. Die Premiere am 9. Mai in der Schule war ein voller Erfolg. Im Speisesaal fanden die Kinder kaum alle Platz. Mit großem Interesse verfolgten auch die kleineren Schüler das Geschehen und zum Schluss gab es einen großen Applaus. ReF