Unabhängige und überparteiliche Zeitung
für den Stadtteil Marzahn-NordWest

Wir wissen alle, es gibt Mitbürger, die fi nden nicht den nächsten Abfallbehälter im Wohngebiet. Immer wieder kommt es dadurch zur Verschmutzung unseres Kiezes. Ebenso wissen wir, es sind nicht nur die Berliner Stadtreinigung oder die Hausmeister der Vermieter, die für Sauberkeit im Stadtteil sorgen. Es sind u.a. Menschen, die im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung arbeiten oder ehrenamtlich tätige Mitbürger. Stellvertretend für sie sei hier Reinhard Jahn, genannt Micha (s. Foto), vom Blockhaus „Rabenhorst“ erwähnt. Herr Jahn sorgt nicht nur in der näheren Umgebung des Blockhauses für Ordnung, Sauberkeit und pfl egt die Grünfl ächen, sondern auch im weiteren Umfeld, vor allem am Wasserspielplatz Rabensteiner Straße. Er sagt dazu bescheiden: „Ich tue ja nur meine Arbeit“. Nein, er macht viel mehr als dies! Das Team des Blockhauses hilft wochentags Kindern im Grundschulalter beim Erledigen der Hausaufgaben oder steht ihnen zur Seite, wenn sie schulische Defi - zite haben. Zehn bis fünfzehn Kinder machen von dieser Möglichkeit täglich Gebrauch. Dienstagnachmittag ist dort Tanz für Kinder. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass dieses Team am Projekt „Picobello“ aktiv mitwirkt. Die vielen ehrenamtlichen Mitstreiter können auch nicht alle in der „NORDWEST“ namentlich gewürdigt werden. Heute soll von Jörg Strohschein, Mitglied des Quartiersrates, die Rede sein, der sich für die Erweiterung und Sicherheit der Radwege in Mahrzahn-West stark macht. Ortstermin dazu war am 17. Juni an der Kreuzung Köthener, Wolfener, Hellersdorfer Straße mit Vertretern des Tiefbauamtes, der Polizei und der Stadtplanung. Ergebnisse gab es noch keine, aber Herr Strohschein wird „dranbleiben“ und sich weiter für die Verkehrssicherheit in unsrem Kiez einsetzen. Was wäre unser Stadtteil ohne seine ehrenamtlichen Mitstreiter, ohne MAE-Kräfte, ohne Freie Träger, er wäre nicht so sauber, nicht so sicher, nicht so multikulturell, eben nicht so schön, wie er ist!
Tschüs Bernd Lange