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Integrationsplan in Marzahn-NordWest

Nachbarn/Соседи (оr) .Nach einem Jahr intensiver Arbeit ist der „Integrationsplan in Marzahn-Nordwest 2011“ erschienen. Die schön aufgemachte Broschüre mit einem Umfang von 56 Seiten ist allen Interessenten zugänglich: sowohl den Organisationen und Behörden, die mit Migranten arbeiten, als auch all jenen, die sich überhaupt für diese Thematik interessieren. Er ist in der QuartiersAgentur Marzahn- NordWest oder im Bürgerzentrum im Havemanncentrum erhältlich. Am Anfang stand der Beschluss, die Integrationserfahrungen der zahlreichen Projekte und Organisationen zusammenzufassen, die in unserem Bezirk isoliert voneinander tätig sind. Ziel war es, ihre Arbeit zu koordinieren und die Hauptrichtungen der gemeinsamen Tätigkeit für die nächsten Jahre herauszuarbeiten. Dafür wurden Informationen aus Gesprächen mit einzelnen Teilnehmern dieses Prozesses vor Ort, mit den Vertretern von Integrationsprojekten und später mit Migranten und Einwohnern des Bezirks gesammelt. Ziel war es, dieser Arbeit neue Impulse zu verleihen, und zu versuchen, neue Lösungen für Integrationsprobleme zu fi nden. Im Mai 2007 fand im Kiek in e.V. eine so genannte Messe neuer Ideen und Innovationen statt. Anschließend, ebenfalls im Mai des vergangenen Jahres, wurde eine große Konferenz organisiert, die den Problemen der Integration gewidmet war. Auf dieser Konferenz wurden die Hauptrichtungen für die Arbeit auf diesem Gebiet im Stadtteil bis einschließlich 2011 festgelegt. Auf der Grundlage der zusammengetragenen Informationen, die während der Vorbereitungsphase gesammelt worden waren, wurde eine Arbeitsversion des Integrationsplans erarbeitet. In der Folge wurden viele seiner wichtigsten Bestimmungen vielfach in verschiedenen gesellschaftlichen Gremien diskutiert, insbesondere bei der Steuerungsrunde und im Netzwerk der Integration in Marzahn-Nordwest. Gleichzeitig brachten sowohl Organisationen und Projekte, die mit Migranten arbeiten, als auch die Vertreter der Migrantenvereine des Bezirks selbst ihre eigenen Korrekturen und Anmerkungen ein. Der Plan wurde mit der Bezirksverwaltung abgestimmt und entsprechend der Integrationskonzeption auf der Gesamtberliner Ebene vorbereitet.