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Die zweiten Deutsch-Russischen Festtage, die auf der Trabrennbahn Karlshorst vom 6. bis 8. Juni dieses Jahres stattfanden, lockten eine bisher nie da gewesene Besucherzahl an: 110 000 Menschen. Dieses Mal waren unter den Besuchern auch wesentlich mehr Bewohner unseres Stadtteils, wovon man sich bei den zahlreichen Veranstaltungen der Festtage überzeugen konnte. Das reichhaltige und vielseitige Kultur- und Unterhaltungsprogramm, in dem Sport, Kunst, Literatur und Bildung nicht zu kurz kamen, hat sowohl der überwiegenden Mehrheit der Besucher als auch den Teilnehmern selbst gefallen. Viele Teilnehmer kamen auch aus Marzahn-Hellersdorf, aus unserem Stadtteil. Ein großer Teil von ihnen trat im Rahmen des allgemeinen Programms der künstlerischen Ensembles von Integrationsvereinen auf, die zu den Festtagen eingeladen waren. Wie immer erfreuten auch diesmal die Bewohner von Marzahn- Nordwest, die Familien der Spätaussiedler J. Kandala („Russischer Hof”) und D. Schwenk („Russische Küche”) alle mit ihrem kulinarischen Können. Wladimir Kerber, der ebenfalls aus unserem Bezirk stammt, demonstrierte mit seinen Freunden und Mitstreitern aus dem Kampfkunstverein „Sibirski vjun“ (s. Foto) den einheimischen Bewohnern noch wenig bekannte Elemente des echten russischen Kampfsports. Junge Aussiedler, die in unserem Bezirk das Gymnasium besuchen oder gerade beendet haben, engagierten sich ehrenamtlich an allen Tagen des Festivals im Informationsdienst auf der Rennbahn. Sie taten es mit großem Enthusiasmus und waren mit Leib und Seele dabei. Zur großen Freude ihrer Freunde und Verwandten, die das Festival ebenfalls besuchten, gewann eine Aussiedlerin, die zwanzigjährige Anna S. aus Ahrensfelde, einen der von Sponsoren gestifteten Hauptpreise, eine fünftägige Flugreise für zwei Personen nach St. Petersburg. Fröhlichkeit und Freude überall, es war ein gelungenes Festival! T. Galkina
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