Unabhängige und überparteiliche Zeitung
für den Stadtteil Marzahn-NordWest

NORDWEST (am) . Der diesjährige Feriensommer war durchwachsen wie das Wetter. Mal brütend heiß, dann wieder regnerisch kühl. Das Wetter beeinflusste auch die Teilnahme der Kinder und Jugendlichen an den geplanten Veranstaltungen. Toll los ging der Feriensommer in den Blockhäusern von „Kiek in“: beim Disco- Ferienauftakt am 17. Juli tanzten über 40 Kids in die schulfreie Zeit. Großer Andrang herrschte auch bei der traditionellen Radtour in die Mark Brandenburg. Über 20 Kinder und Jugendliche waren dabei. Das Neptunfest am 21. August im Blockhaus „Fantasie“ fand Petrus’ Segen. Viele Kinder amüsierten sich beim Sackhüpfen (Foto S. 1) und beim Wasserbomben werfen. Im Juli wunderten sich viele Einrichtungen, warum so wenig Kinder im Stadtteil sind. Grund war, dass sowohl die Vereine als auch das Jugendamt unseres Bezirkes Fahrten ins Ausland organisiert hatten. So erzählte uns Lisa vom Blockhaus „Fantasie“, dass sie mit 40 anderen Kindern zu Gasteltern in die Niederlande gefahren war. „Am besten hat es mir gefallen, wenn ich mit meinen Gastbrüdern und der Gastschwester im Center Parc baden und spielen war. Dort konnten wir uns immer prima unterhalten“, erinnert sich Lisa. Im Blockhaus „Rabenhorst“ bereiteten sich die Kids auf ein neues Projekt vor. Es heißt „Die andere Welt nebenan“ und hat zum Ziel die Erkundung des Lebens der über 20 Nationen, die in unserem Stadtteil wohnen. Fragebögen wurden vorbereitet, die ab September abgearbeitet werden sollen. Auch Fotos werden geschossen. Da die Kids der Blockhäuser bereits als Sieger eines Fotowettbewerbs im Kaufpark Eiche hervorgegangen sind, können wir auf tolle Bilder gespannt sein. Auch im Nachbarschaftshaus „Kiek in“ war Feriensommer. Hier war der Andrang an heißen Tagen besonders groß. Dann tobten die Kinder in den Wasserbassins, spielten Tischtennis oder lagen auf der Wiese. Viele kamen auch zum Film „Wilde Kerle“ und aßen danach Nudeln mit Tomatensoße. Auch die kostenlosen Ausflüge in die „Gärten der Welt“ und ins Tierheim Falkenberg fanden Anklang. Zum Indianerfest am 20. August warfen die Indianer zwar das Tomahawk und mit Speeren auf Büffel, rauchten zum Abschied aber die Friedenspfeife.
