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Wasser, das länger als vier Stunden in der Leitung gestanden hat, sollte nicht für die Zubereitung von Säuglingsnahrung, Speisen oder Getränken verwendet werden, sagt die Verbraucherzentrale Berlin. Grund: Das so genannte Stagnationswasser kann Bakterien oder gelöste Metalle aus den Rohren enthalten. Das kann eher ein Problem sein als Uran, das im Berliner Trinkwasser keine Gefahr darstellt. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, das abgestandene Wasser zum Blumengießen oder zum Spülen zu verwenden. Auch die morgendliche Dusche vor dem Abzapfen von Kaffeewasser ist eine Möglichkeit, das abgestandene Wasser zu nutzen. Die Berliner Wasserwerke speisen Wasser in gleich bleibend guter Qualität ins Netz ein. Doch unterschiedliche Materialien wie Kupfer, verzinktes Eisen, Edelstahl, Kunststoff, aber auch Blei finden sich noch in häuslichen Wasserleitungen. Vor allem wenn das Wasser längere Zeit in der Leitung gestanden hat, können die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung für Metalle wie Kupfer, Blei oder Nickel aus den Armaturen überschritten werden. Bei Kunststoffrohren entwickeln sich auch überhöhte Keimgehalte. Auch Nickelallergiker sollten kein länger als 30 Minuten in der Leitung gestandenes Wasser für die Körperpflege verwenden.