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für den Stadtteil Marzahn-NordWest

Das Kultur(en)hochhaus auf großer Fahrt ...

... durch Russland und Ungarn

Die von Kindern und Jugendlichen im Jahr 2007 in Deutschland geschaffene „European-City“ wurde im Sommer 2008 nach Russland verlegt. Eine Gruppe von 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Deutschland, die ihre Wurzeln aber auch in Russland, Kasachstan und den Niederlanden haben, machte sich auf die Reise. Etwa 2 000 km von Berlin entfernt liegt das verträumte Örtchen Gromovo, das in diesem Jahr Heimat für die Städtebauer aus sieben Ländern war. Die Tage vergingen wie im Fluge mit Baden, Sport, Disko, Länderpräsentationen und den Kontakten zwischen den Bewohnern der Stadt. Die letzten vier Tage verbrachten wir dann in der heimlichen Hauptstadt Russlands, in Sankt Petersburg. Höhepunkte waren der Besuch der Eremitage, eine Newa-Schifffahrt, Feuerwerke, Konzerte, Besuche in Palästen, Kathedralen und Kirchen der Stadt. Nach 14 Tagen fiel uns der Abschied von den anderen „European-City“ Bewohnern sehr schwer. Wir wollen unsere Stadt im nächsten Jahr wieder auferstehen lassen und zeigen, dass ein vorurteilsfreies, tolerantes und respektvolles Zusammenleben in der multikulturellen Gesellschaft funktionieren kann, beispielhaft für die „Erwachsenenwelt“.

Marina Bikádi

Am 17. Juli startete unsere heiß erwartete Ungarnfahrt, 15 Kinder und Jugendliche machten sich auf die Reise. Von Budapest ging‘s direkt an den Balaton. Die Bungalows waren klein und kuschelig, die Verteilung der Doppelstockbetten verlief reibungslos. Das Essen war eine kleine Umgewöhnung: süße Vorsuppe und Gulasch. Mit uns im Lager waren noch etwa 80 ungarische Kinder. Wenn das Wetter mal super war, haben wir sofort die Fluten gestürmt. Der erste Sonnenbrand war da bei jedem schon vorprogrammiert. Am Montag ging es ab in unser Camp in Budapest- Czillebérc, ein riesiges Lager direkt auf einem Berg. Außer uns waren noch etwa 700 ungarische Kinder dort. Wir machten Stadtbesichtigungen, Dampferfahrten, Radtouren in die nähere Umgebung, tobten uns im Kletterwald aus, chillten in der Sonne und hatten Spaß. Nach zwei Wochen voller Eindrücke und Erlebnisse landeten wir am 30. Juli müde und geschafft aber glücklich wieder in Schönefeld.

Kinderkeller

Im Kieztagebuch unter www.marzahn-nordwest-quartier.de finden Sie die vollständigen Texte, mehr Infos und Fotos zu den Beiträgen auf dieser Seite.