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Wie weiter mit dem Bildungs- und Gesundheits-Container?

Suche nach Alternativen wird fortgeführt

Doan, Charleen, Tony, Denise und Maria kommen gerne in den Container, hier mit Spaß bei der Vorbereitung der Kürbissuppe zum trditionellen Herbstfest. Foto: ReF
Doan, Charleen, Tony, Denise und Maria kommen gerne in den Container, hier mit Spaß bei der Vorbereitung der Kürbissuppe zum trditionellen Herbstfest. Foto: ReF

Aus der Holzwerkstatt dringt lautes Hämmern, aus der ersten Etage ist Kindergeplapper zu hören. Im Bildungs- und Gesundheits- Container an der Dessauer Straße ist jeden Tag etwas los. Jugendliche werden bei der Berufsfindung unterstützt und probieren sich in der Holzbearbeitung aus, Anwohner nutzen die Schweißerwerkstatt, Schulklassen kommen zu Projekttagen. Doch zum Jahresende soll Schluss sein. Das Bezirksamt will im Container eine Kita einrichten und deshalb müssen die anderen Projekte ausziehen, heißt es. Alternativen zu finden ist nicht so einfach. Die Schweißerwerkstatt zum Beispiel kann man nicht in eine Wohnung umsetzen wegen der Sicherheitsvorschriften. Das gilt auch für die Holzwerkstatt. Der große Raum im Frische- Café ist jedes Wochenende ausgebucht, wenn Anwohner eine größere Feier ausrichten wollen. Da kann es auch mal laut werden, ebenso wie im Mädchentreff und das kommt nicht überall gut an. Zudem ist der Container für viele junge und ältere Anwohner zu einem beliebten Treff geworden. Die kleine Maria beispielsweise kommt fast jeden Tag, nicht nur, weil ihre Mutti oft lange arbeiten muss. Die Projektmitarbeiterinnen kümmern sich am Nachmittag um sie, gemeinsam wird manch kleines Problem gelöst oder gespielt, gewerkelt und Hausaufgaben gemacht. „Ich weiß gar nicht, wo ich dann hingehen soll“, sagt sie traurig. Für Kinder ihrer Altersklasse gibt es weiter keine Angebote in Marzahn-West. Seit Wochen laufen Gespräche mit den zuständigen Abteilungen des Bezirksamtes, um nach Alternativen zu suchen. Für die Gesundheits- und Bildungsangebote für Schulen und Kitas scheint eine Lösung in Sicht. Das Programm läuft bis Mitte Dezember, Schulklassen können sich noch anmelden. Für die beiden Werkstätten jedoch werden immer noch Ausweichmöglichkeiten gesucht. ReF