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Zu Beginn der Sitzung des Quartiersrates Marzahn- NordWest am 10. September 2008 wurden zwei neue Mitglieder aufgenommen: Frank Grontzki und Rainer Stecher. Jörg Strohschein informierte anschließend die Mitglieder über seine Bemühungen, die Kreuzung Köthener und Wuhletalstraße für Radfahrer sicherer zu machen. Dort passieren immer wieder kleinere und größere Unfälle, auch mit Kindern, weil sie nicht eindeutig ausgeschildert ist. Von Seiten des Bezirksamtes sieht man keinen Handlungsbedarf und auch keinen Spielraum, da in Berlin keine Radwege mehr neu gebaut, sondern nur noch auf der Fahrbahn markiert werden. Die Polizei will aber verstärkt die Radfahrer über die dort geltenden Verkehrsregeln aufklären. Angeregt wurde auch, die Jugendverkehrsschule einzubeziehen, um eventuell Infoveranstaltungen in den Einrichtungen anzubieten. Einen Teilerfolg gibt es jedoch: die Markierungen wurden übersichtlicher gestaltet. Und es soll noch einmal das Gespräch gesucht werden mit dem Ordnungsamt, um doch noch mal über kleinere Veränderungen zu diskutieren. Mit dem Ausscheiden von Rolf Palisch aus dem Quartiersrat war die Stelle des Vorsitzenden neu zu besetzen. Da sich kein Kandidat fand, wurde die Wahl auf die nächste Sitzung vertagt. Bis dahin wird Marina Bikádi, bisher Stellvertreterin, als Vorsitzende amtieren. Wer im Quartiersrat mitarbeiten und sich aktiv in die Entwicklung des Quartiers einbringen möchte, kann sich melden. Es werden auch noch Vorschläge für den Vorsitz entgegen genommen. Für 2009 stehen weitaus weniger Mittel aus dem Programm Soziale Stadt zur Verfügung. Außerdem haben sich auch einige Förderrichtlinien verändert, wie Detlef Repke von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, berichtete. Quartiersmanager Hans Panhoff gab dazu einen Überblick über die Mittel in den einzelnen Fonds. Projekte und Einrichtungen müssen sich verstärkt auch andere Finanzierungsquellen suchen oder auch Sponsoren. Außerdem wird es mehr Ausschreibungen geben. In der Diskussion kam zum Ausdruck, dass im nächsten Jahr die Bewohnerbeteiligung und das ehrenamtliche Engagement stärker in den Mittelpunkt rücken müssen. Es gäbe viele gute Ideen der Bewohner, die aber oft an den Antragsformalitäten scheiterten. Da müssten Möglichkeiten geschaffen werden, um sie zu unterstützen. Mit großem Unverständnis wurde die Ankündigung aufgenommen, dass der Bildungs- und Gesundheitscontainer in Marzahn West am Jahresende wegen der Einrichtung einer Kita schließen muss. Ein großes Anliegen des Quartiersrates ist die Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit im Stadtteil und die Wahrnehmung des Kiezes von Außen. Ein Vorschlag dazu war, jährlich eine CD mit den Aktivitäten in NordWest herauszubringen. ReF
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